10. September 2018, 20:02 Uhr

Genuss mit Klängen und Kräutern

10. September 2018, 20:02 Uhr
Bürgermeister Dirk Antkowiak (3. v. r.) stattet den Hochbeetpaten einen Besuch ab. Petra Ruppel (l.) informiert. (Fotos: cor)

Seit vielen Jahren prägt die Stadtkapelle Friedberg die kulturelle Szene der Stadt. Längst hat sie sich zu einer treibenden Kraft in der Pflege der sinfonischen Blasmusik entwickelt. Am Sonntag bereicherte sie das Programm des dritten Burggarten-Cafés im wundervollen Ambiente im Schatten der Burg. Im Vordergrund stand wieder der Genuss, und den bekamen die vielen Besucher auch dank der gut 60-köpfigen Stadtkapelle für die Ohren geboten.

Zum Auftakt präsentierte das Orchester unter der Leitung von Michael Meiniger die Ouvertüre und weitere Arrangements der »Harlem Shadows«, die Blasorchestern optimale Eröffnungswerke bieten. Gleich darauf folgte der elegante Konzertmarsch »Arsenal« von Jan van der Roost. Viele weitere große und bekannte Werke sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Das Konzert im Burggarten unterstrich einmal mehr, dass sich die Stadtkapelle durch ein hohes musikalisches Engagement auszeichnet.

Am Mittag zog es die ersten Gäste ins Burggarten-Café. Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Dirk Antkowiak. Erneut wurde im gemütlich hergerichteten Cafébereich ein kulinarischen Angebot mit Suppen von Max Hackauff, Mörlers Blechkuchen mit Obst aus der Wetterau sowie Kaffeespezialitäten und Prosecco von Heiko Bange angeboten. »Born in the Wetterau« ergänzte das Angebot mit Apfelwein. »Im vergangenen Jahr waren die Suppen bereits nach einer Stunde ausverkauft«, erinnerte sich Kulturservice-Leiterin Sigrid Bartsch. Diesmal habe man gut vorgesorgt und die Suppenmengen ordentlich aufgestockt. Auf dem Speiseplan standen dazu Waldpilzcreme mit frittierten Kräutern und eine vegane Gemüse-Kokos-Suppe. Am Nachmittag wurde Schauspieler Mathias Herrmann auf der Bühne des Burggarten-Cafés begrüßt; er trug den Gästen Auszüge aus dem Buch »Gemüse« des Satirikers Wiglaf Droste vor.

Die Hochbeet-Paten boten viele Informationen und Anregungen, zeigten den Gästen, was man mit dem gezogenen Gemüse, Obst oder Kräutern so alles anstellen kann. Im Mai wurden die »Minigärten« der Aktion »Friedberg zum Anbeißen« angelegt. Gehegt und gepflegt werden sie von den Paten, zu denen auch die Familie Ruppel aus Dorheim zählt. An ihrem Beet reichten sie den Besuchern Kräuterbrote. »Anfangs waren wir jeden Tag hier«, sagte Petra Ruppel, die den Besuchern Kräuter, Tomaten und Auberginenpflanzen präsentierte. Nun komme sie jeden zweiten Tag, und verbinde den Besuch mit einem gemütlichen Spaziergang durch den Burggarten.

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