02. Juli 2018, 21:37 Uhr

Ganz viel Satire in Nidda

02. Juli 2018, 21:37 Uhr
MEZ
Halten schon das Plakat für die neue Saison in den Händen (v. l.): Martin Guth, Heidelore Ocken-Wilisch und Hans-Peter Seum. (mez)

Es geht weiter: Und zwar mit der vierten Staffel der Reihe »Nidda satirisch«. Im Kurhaushotel hat Bürgermeister Hans-Peter Seum zusammen mit Heidelore Ocken-Wilisch und Martin Guth vom Kulturmanagement nun bereits das neue Programm vorgestellt. Los geht es im September. Wieder wird die Ovag die Reihe unterstützen, erfolgreich war die dritte Reihe im März zu Ende gegangen, drei von fünf Vorstellungen waren komplett ausverkauft.

Schon deutet sich der Erfolg des ersten Abends an. Am Donnerstag, 27. September, um 20 Uhr kommen Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann. Mit ihrem »Pantoffelhessisch«. Mit ihrer Antenne für Alltagskomik haben sie das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett groß gemacht. »Judas hätte sich erhängt«, haben sie ihr zwölftes Programm überschrieben, das sie nach Bad Salzhausen in den Kursaal mitbringen. Kaum hatten Ocken-Wilisch und Guth die Vorankündigung in die sozialen Netzwerke eingestellt, seien 150 Karten bereits verkauft worden.

Alle folgenden Veranstaltungen finden im Parksaal statt und beginnen ebenfalls um 20 Uhr. Ein junges Talent, aber schon bei »Ladies Night« und weiteren TV-Sendungen zu sehen, ist die Kabarettistin und Songwriterin Liza Kos. »Was glaub ich, wer ich bin?« wird sie sich am Samstag, 27. Oktober, fragen. Ironisch nimmt die in Moskau Geborene das Phänomen »Intergration oder nicht« aufs Korn. Ebenso gut wie Gesang und Gitarrenspiel beherrscht Liza Kos das Spiel mit Selbstironie und Vorurteilen. So lernt das Publikum »Svetlana Kalaschnikowa mit integrierter Balalaika« kennen, dann eine scheinbar verhuschte Türkin mit vulkanischem Temperament und eine Deutsche, verfolgt von den eigenen Ansprüchen politischer Korrektheit.

»Stille Nacht, bis es kracht« nennt Tina Teubner ihr »Desensibilisierungsprogramm für das Fest der Liebe« am Donnerstag, 29. November. »Wer den Weihnachts-GAU schon vorher durchgespielt hat, ist gewappnet für das Drama unter dem Tannenbaum«, verspricht die Kabarettistin und Chansonsängerin, die schon häufiger in Oberhessen war und hier eine große Fangemeinde hat. Unterstützt von ihrem ausgezeichneten Pianisten Ben Süverkrüp klärt sie über »Das weibliche Weinachts-Ikea-Gen« auf, fordert »Hände weg von meinen Macken!« und gibt Geschenktipps. Weitere Seelenstärkung vor dem Tannen-Terror: In der Pause gibt es Lebkuchen und Glühwein.

Tannen-Terror

»Jugenddämmerung« ist am Samstag, 9. Februar, angesagt und ein »junger Milder« mit sympathischem Lockenschopf kommt: der Kabarettist, Liedermacher und Pianist Matthias Ningel. Hat er tatsächlich schon elf Kabarettpreise eingefahren? Er schildert die tragikomischen Startversuche des »süßen Vogels Jugend« aus dem »Hotel Sorglos«, bringt heiter-selbstironisch die Ängste, Spleens und Sehnsüchte seiner Generation.

Um Alter und Endlichkeit geht es dagegen am Samstag, 23. März, beim Wiener Schauspiel-Kabarett-Duo »BlöZinger«, Robert Blöchl und Roland Penzinger. »Bis morgen« heißt ihr Programm. Franz, ein 82-jähriger Ex-Lehrer, trifft auf den Tod, ersehnt, gefürchtet, philosophiert mit ihm – wenn nicht gerade der dauernd bekiffte Hilfspfleger stört... Ein berührendes Thema, mit ebenso viel schwarzem Humor wie Einfühlsamkeit dargestellt.

Karten gibt es ab sofort beim Kulturmanagement in Bad Salzhausen, Quellenstraße 2, unter der Telefonnummer 0 60 43/9 63 30.

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