19. Oktober 2018, 20:27 Uhr

Für Hotspots im Dorf

19. Oktober 2018, 20:27 Uhr
Ober-Mörlen will nicht ins digitale Hintertreffen geraten. Der Gemeindevorstand soll prüfen, wie teuer WLAN-Hotspots an markanten Punkten im Dorf wären. (Symbolfoto: dpa)

Die Gemeindevertreter haben sich am Dienstag nicht nur mit der Sport- und Kulturhalle und dem Baugebiet »Schießhütte II« befasst (die WZ berichtete). Auch diese Themen kamen zur Sprache:

 

Gasversorgung – Seit dem Jahr 2001 läuft ein Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde und der Oberhessischen Gasversorgung GmbH über die Gasversorgung von Ober-Mörlen. Dieser Vertrag soll nun, drei Jahre vor Ablauf, fristgerecht verlängert werden, nachdem sich kein anderer Anbieter auf die vorgeschriebene Ausschreibung hin gemeldet hatte. Das Parlament wünschte sich am Dienstag einhellig eine Beratung des neuen Vertragstextes im Haupt- und Finanzausschuss.

WLAN-Hotspots – Ebenso einstimmig votierten die Abgeordneten dafür, den Gemeindevorstand mit der Prüfung von WLAN-Hotspots am markanten Punkten im Dorf zu beauftragen. Sondiert werden soll, ob eine derartige Einrichtung grundsätzlich möglich ist, wie viel sie kosten würde und ob man aus dem Landesförderprogramm »Digitale Dorflinde« Unterstützung erfahren kann. Auch über die praktische Umsetzung soll sich der Gemeindevorstand Gedanken machen und dem Parlament entsprechende Vorschläge unterbreiten. Hendrik Faust (CDU) plädierte dafür, die Attraktivität der Gemeinde zu steigern und digital nicht ins Hintertreffen zu geraten. »In anderen Kommunen gibt es solche Hotspots schon.«

Vertreter gewählt – Folgende Wahlen absolvierten die Gemeindevertreter per Akklamation: Erster Beigeordneter Herbert Hahn und Joachim Reimertshofer werden als Stellvertreter für Bürgermeisterin Kristina Paulenz in der Verbandskammer Rhein-Main wirken, Hahn vertritt die Rathauschefin auch bei der ekom21. In die paritätische Kommission wählte die Versammlung Sarah Krampitz, in den Kita-Ausschuss Langenhain-Ziegenberg Iris Noll-Frodl und in den Bücherei-Beirat Laura Wölfl.

Wasserversorgung – Laut Mitteilungen des Gemeindevorstands wird viel Geld in die kommunale Wasserversorgung investiert. Für fast 46 000 Euro wird die Druckerhöhungsanlage für Trinkwasser erneuert, die Wasserhauptleitung nahe der Autobahn wird für 170 000 Euro ausgetauscht und die Wasserleitung im Hochbehälter Mautzenwiesen für 7500 Euro erneuert.

Pläne für Boschstraße – Mit der Vorbereitung für einen Bebauungsplan »Gewerbegebiet Boschstraße« wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, die veranschlagten Kosten liegen bei 5665 Euro.

Straßenbau – In der Mühlgasse wird für 9200 Euro die Fahrbahn ausgebessert. Für die Versetzung von Straßenlaternen in der Jahnstraße gibt die Gemeinde 3340 Euro aus, damit es hier heller wird.

Grundstücke – Im FFH-Schutzgebiet »Magertriften« kauft die Kommune für Naturschutzzwecke ein 2200 Quadratmeter (0,2 Hektar) großes Flurstück zum Quadratmeterpreis von einem Euro. Zugleich verkaufte der Gemeindevorstand das letzte Grundstück im Gewerbegebiet 3A (Nr. 33/26, Flur 6, Fauerbacher Trieb). Für das rund 2000 Quadratmeter große Grundstück bekam die Gemeinde 184 400 Euro.

 

Dekanat künftig Träger der Kita

 

Ev. Kita – Wie der Gemeindevorstand mitteilte, stimmte er der Übertragung der Trägerschaft der evangelischen Kindertagesstätte Langenhain-Ziegenberg an das Evangelische Dekanat Wetterau zu und verpflichtete sich, eine Summe zu übernehmen, die 15 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Neuer Mitarbeiter – In ein unbefristetes Arbeitsverhältnis hat die Gemeinde den Ober-Mörler Jürgen Scheibel übernommen. Seit seiner Anstellung im Bauhof vor anderthalb Jahren habe Scheibel zur vollen Zufriedenheit und kompetent gearbeitet. Seit dem 1. August dieses Jahres ist er als Mitarbeiter zur Betreuung der gemeindlichen Liegenschaften beschäftigt.

Flüchtlingshilfe – Die neue Flüchtlings-Sozialarbeiterin Petra Weitz habe zum Ende des Monats gekündigt, berichtete Bürgermeisterin Paulenz in der Sitzung. Die Nachfolgerin von Hansjürgen Strack hatte im September in einer Halbtagsstelle ihre Arbeit an der Usa aufgenommen. Wie Paulenz erklärte, werden jetzt die Regionalen Dienstleistungen Wetterau die Arbeit übernehmen.

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