19. November 2018, 19:36 Uhr

»Farben sind meine Seele«

19. November 2018, 19:36 Uhr
Damit alles passt: Künstlerin Marion Rewitz hängt noch ein Bild auf. Jetzt sind ihre Werke zu sehen. (Foto: lh)

»Farben sind meine Seele«, sagt die Rosbacher Künstlerin Marion Rewitz, deren Werke ab sofort und noch bis 24. November in der Bücherei im Rosbacher Bahnhof zu sehen sind. Im Rahmen der Vernissage am Samstag konnten sich Betrachter bereits ein Bild von den, in wirkungsvollen Kontrasten gehaltenen Bildern machen, welche meist in Acryl- oder Öltechnik entstanden sind. Wie ein Leitfaden ziehen sich zwei Grundfarben – ein kräftiges Blau und ein klares Smaragdgrün – durch die Ausstellung und verbinden sich in farbenfrohen Kombinationen mit ihren Komplementärfarben Gelb über Orange bis hin zu einem intensiven Rot. »Ich habe mich bei meinen Bildern von der klassischen Moderne inspirieren lassen«, sagt Rewitz, die seit 2004 in ihrer Freizeit zum Pinsel greift und meist flächige, von klaren Konturen gekennzeichnete Kunstwerke entstehen lässt. Das nun Gezeigte ist überwiegend in den letzten zwei Jahren entstanden, und neben den Gemälden finden sich auch Papier-Collagen mit dem Fokus auf »Reduktion«. Das sei – so die Künstlerin – ein interessanter Gegensatz zu ihren bisher gezeigten Arbeiten.

Vom Dunkeln ins Licht

Hatte sie sich bisher mehr der figürlichen und gegenständlichen Malerei gewidmet, so will sie sich künftig auch intensiver mit dem freien Malen beschäftigen und neue Techniken entdecken. »Weniger ist mehr« meint Marion Rewitz und zieht dabei auch ihre Schwarz-Weiß-Interpretationen mit ein, die ebenfalls im »Kulturbahnhof« zu sehen sind. Dabei macht sie sich die Ruhe von Flächen zunutze, um den Blick vom Dunkeln ins Licht zu rücken.

Es zeige sich, dass nicht nur ein Werk als solches, sondern auch eine geschickte Rahmung und Beleuchtung wichtig sei, um Kunst richtig in Szene zu setzen. Schon beim Aufhängen der Exponate am Ausstellungsort war diese Erkenntnis unübersehbar. Für die Künstlerin ist es schon das zweite Mal, dass sie in ihrer Wahlheimat Rosbach ausstellt, nachdem sie bereits in Friedberg (2015, 2016, 2017) und in Bad Nauheim (2016, 2018) an Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen hat. Auch in der ehemaligen Künstlerkolonie Ahrenshoop am Darß wurden ihre meist farbintensiven Kreationen in diesem Jahr gezeigt. In verschiedenen Kunstvereinen ist sie ehrenamtlich tätig und betont, dass sie als »Lernende« breit aufgestellt sei – also offen für alles Neue und Spannende.

Die Ausstellung dauert noch bis Samstag, 24 November. Öffnungszeiten sind täglich von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr.

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