Es gibt noch viel zu tun

23. April 2018, 20:13 Uhr
Der wiedergewählte Vorstand mit (v. l.): Marion Stroh, Matthias Kristen, Tina Rupprecht, Helmut Müller, Roswitha Petzold, Otmar Reimuth-Baß und Jürgen Adam. (bf)

Zahlreiche Mitglieder des Vereins »Dauernheimer Haus der Begegnung«, darunter auch die Ortsvorsteher von Ranstadt und Ober-Mockstadt, Rita Herche (FWG) und Christian Loh (CDU), besuchten die Hauptversammlung des Vereins im kleinen Saal der Dauernheimer Gemeindehalle. Allein die Wahl des Ortes deutete darauf hin, dass die im Rahmen eines IKEK-Projektes Ende vergangenen Jahres gestarteten Umbaumaßnahmen im Haus der Begegnung bisher noch nicht abgeschlossen werden konnten.

Bilder der Baustelle vermittelten am Ende der Versammlung einen Eindruck davon, was bereits erledigt, aber auch, was noch zu tun bleibt, bevor aus dem alten Feuerwehrhaus im Dauernheimer Ortskern jener vielseitige und kommunikative Treffpunkt wird, der den Initiatoren des IKEK-Prozesses und des zugehörigen gemeinnützigen Vereins seit nunmehr zwei Jahren vorschwebt.

»Solange ruht unsere Tätigkeit im Haus der Begegnung, mussten wir bereits geplante Veranstaltungen absagen«, resümierte Vorsitzende Roswitha Petzold in ihrem Jahresbericht bedauernd. Ihr selbst sowie ihren Vorstandskollegen und vielen Mitgliedern, die das Projekt ortsteilübergreifend mit Engagement begleiten, war eine gewisse Ungeduld deutlich anzumerken. Man brennt förmlich darauf, die Erfolgsgeschichte zum Wohl der Dorfgemeinschaft fortzuschreiben, die Roswitha Petzold Revue passieren ließ: Regelmäßige Spielenachmittage im Haus der Begegnung (HdB) brachten Jung und Alt an einen Tisch, die Dauernheimer Kindergartenkinder bauten das Zentrum in ihren Frühlingspaziergang ein, Kinder, Eltern und Betreuer der Lebenshilfe Wetterau verbrachten hier drei fröhliche und lehrreiche Ferientage, wobei Roswitha Petzold die Kooperation mit dem Kulturverein Dauernheim und den Aktiven seiner Mühlenmodellausstellung unterstrich.

Am 8. Mai 2017 war eine Nutzungsvereinbarung zwischen dem Verein und der Gemeinde Ranstadt als Eigentümerin des Hauses abgeschlossen worden, am 4. Oktober hatte die Gemeindevertretung einstimmig den Auftrag zum Umbau des HdB erteilt, der mit ca. 35 Prozent der Kosten von der Gemeinde, mit ca. 65 Prozent vom Land Hessen gefördert wird. »Diese einstimmige Beschlussfassung war uns sehr wichtig«, sagte Roswitha Petzold.

Nach Abschluss der Innenraumplanungen mit Karl-Heinz Hoppe von der Bauverwaltung Ranstadt und dem Ausräumen des Hauses habe der Vereinsvorstand selbst die Räume vermessen und einen Elektrifizierungsplan erstellt, berichtete Petzold. »Im Dezember 2017 begannen die Umbauarbeiten, die laut Gemeinde bereits im Januar abgeschlossen werden sollten.« Da dieser Plan nicht umgesetzt werden konnte, hätten bereits einige geplante Veranstaltungen abgesagt werden müssen, man hoffe aber, bald wieder mit den regelmäßigen Spielnachmittagen und dem Büchertausch einsteigen, das Sommerfest am 8. Juli sowie die Ferienspielprojekte gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dem Kulturverein Dauernheim und der Lebenshilfe Wetterau durchführen zu können.

Vorstand gewählt

Im Anschluss an den Bericht der Vorsitzenden legte Rechner Otmar Reimuth-Baß einen ausgeglichenen Haushalt vor, wobei er die Unterstützung durch Gemeinde und Privatspender hervorhob.

Dem 2016 von 16 Personen gegründete Verein »Dauernheimer Haus der Begegnung« gehören heute 130 Mitglieder an, sagte Reimuth-Baß, dem Kassenprüferin Gisela Herzberger eine sorgfältige und einwandfreie Buchführung attestierte. Demgemäß folgte die Versammlung einstimmig ihrem Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

Bei den nachfolgenden Vorstandswahlen unter der Leitung von Falko Haust wurden Roswitha Petzold (Vorsitzende), Jürgen Adam (Stellvertretender Vorsitzender), Otmar Reimuth-Baß (Rechner) und Marion Stroh (Schriftführerin) in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die Beisitzer Helmut Müller, Tina Rupprecht und Matthias Kristen. Zu neuen Kassenprüfern wählte man Falko Haust und Ulrike Decker.

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