Dem Wunsche vieler Mitglieder folgten die Organisatoren des traditionellen Rot-Gold-Balles des gleichnamigen Tanzsportclubs aus Büdingen. Das Tanzevent steigt in diesem Jahr in der Horlofftalhalle in Echzell. »Seit seiner Gründung im Jahr 1981 kooperieren der TSC Rot-Gold mit dem Tanzkreis Echzell. Eine große Anzahl der Vereinsmitglieder und Freunde sind in der Wetterau beheimatet. Deren Wunsch ist es schon länger, einmal einen Ball in Echzell zu erleben«, sagte TSC-Vorsitzender Helmut Stamm. Wie in den vergangenen Jahren konnte er auch in diesem Jahr wieder Tanzsportfreunde unter anderem aus Butzbach, Nidda, Idstein, Bad Homburg, Wächtersbach und vom nahe gelegenen TV aus Bruchenbrücken willkommen heißen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Echzell, Wilfried Mogk, der mit seiner Gattin Sabine der Einladung gefolgt war, stellte in seiner Rede fest, dass der Rot-Gold-Ball wohl der einzige klassische Ball in der Region sei. Darüber, dass dieser in der Gemeinde Echzell stattfände, sei er überaus erfreut. Danach durften die Gäste zum ersten Mal zu den Klängen der Tanz- und Showband »Holidays« unter dem Motto »Dancefever« das Parkett erobern. Dazwischen gab es unterhaltsame Showeinlagen.

Im ersten Block verzauberten acht Damen der vereinseigenen Gruppe »orientalische Tänze« die Gäste. Mit wallenden, bunten Doppelschleiergewändern vertanzten sie eine von der Trainerin Ute Chrispens zusammengestellte Choreografie zur Themenmusik des Filmes »Love Story«.

Training für Weltturnier

Sabine Haas, selbst langjähriges Mitglied im TSC Rot-Gold Büdingen, präsentierte mit Partner Ralf Lämmermeier, vom TSC Der Frankfurter Kreis, in einer zweiteiligen Show die fünf Standardtänze des Welttanzprogrammes. Beide trainieren derzeit für das Weltturnier in Blackpool in der Klasse »over 50« in England, wie Moderator Erich Mäser zwischen zu vermitteln wusste. Damit erfülle sich das Paar einen lange gehegten Traum. Die Ballgäste waren total begeistert und erst nach einer stürmisch geforderten Zugabe durfte das Paar von der Fläche tanzen, natürlich mit einem Wiener Walzer.

21 junge Damen der »Dance Company« des Ballettstudios Wagner-Rogoschinsky aus Friedberg hatten als Thema ihres Auftritts die Tanzfilme der 80iger Jahre und deren Musik gewählt. Rasant, springlebendig und mit den Musiktiteln aus den Kultfilme »Fame«, oder »Chorus Line« und »Dirty Dancing« thematisch eng hinterlegt, führten sie in einem »80’s Flashback« zurück in die Jahre dieser Tanzfilme.

Den Abschluss des Showblocks gestaltete die Lateinformation des TSC Niddatal. »Phönix – Auferstanden aus der Asche«, so lautete das Thema, mit dem sie die fünf lateinamerikanischen Tänze auf das Parkett zauberten. Schnelle Wechsel zwischen Cha-Cha-Cha und Jive, Rumba und Samba, einmal in Linien, im Quadrat und dann wieder im Diamant, so gestaltete sich ihre fast fünfminütige Turnierchoreografie.

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