18. Mai 2018, 20:37 Uhr

Er malt mit ganz neuer Technik

18. Mai 2018, 20:37 Uhr
Gemeinsam nach der Vernissage (v. l.): Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel mit Doris und Wolfgang Schneider. (Foto: pv)

Unter dem Motto »Landschaften, Wolken und mehr« wurde die Vernissage zur Bilderausstellung des Ranstädter Künstlers Wolfgang Schneider eröffnet. Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel begrüßte die Gäste und betonte, dass wieder Farben und Motive in das Foyer des Rathauses eingezogen sind, mit den Kunstwerken von Wolfgang Schneider ein waschechter Ranstädter und ein sehr vielseitiger Künstler ausstelle.

Die Bürgermeisterin skizzierte kurz seinen Berufsweg, welcher über eine Lehre bei der ehemaligen Hassia in Ranstadt zur Bundeswehr führte, wodurch er mit seiner Familie in vielen Ländern Europas lebte, die USA und Kanada bereiste sowie mit vielen Menschen in Kontakt kam und so auch seinen späteren Freund Armin Berger kennenlernte. Er, der malte, war es auch, der Schneider zu seinem Geburtstag 1980 in Rom einen Malkasten schenkte und somit Schneiders Weg als Künstler der Malerei seinen Lauf nahm.

Bis dahin hatte der Ranstädter Künstler keinerlei Begegnungen mit der Malerei, doch seine Fingerfertigkeit, die erforderliche Kreativität, den Blick und das Gespür für das Detail, das brachte er mit.

Seither malt der Künstler auf Öl, ebenso malt er mit Pastellkreide, aquarelliert und seit geraumer Zeit entstehen auch Kunstwerke mit Acrylfarben.

Weite Landschaften, Berge, Meer und Himmel bringen die Intensität der Acrylfarben auf seinen Bildern zur Geltung. Schneider experimentiert mit abstrakten Motiven und Farben, sodass seine Werke voller Lebendigkeit strahlen.

Der Künstler, erzählte Silke-Susanne Schmidt-Bernhardt, die für die Vorbereitung und Ausrichtung der Vernissage seitens des Rathauses zuständig war, malte im Laufe der Zeit sicherlich 150 große Bilder, die meisten von ihnen verschenkte er. Die Anzahl der kleinen Werke, die entstanden sind und von ihm gerahmt wurden, könne Wolfgang Schneider nicht mehr in einer Anzahl zusammenfassen. Dass Schneider seine Bilder selbst rahmt, immer passend zum Stil und der Farbgebung, ist eine weitere Besonderheit, denn auch hier ist seine Fingerfertigkeit, seine Kreativität und seine Affinität zum Werkstoff Holz zu nennen.

Das ist »Acryl Pouring«

Eine weitere ganz neue und junge Technik rundet das Profil von Wolfgang Schneider ab. Die Acryl Fließtechnik hat ihren Ursprung in den USA und verbreitet sich auch hierzulande recht schnell. Kein Wunder, denn das »Acryl Pouring« begeistert die Künstler mit unvorhersehbaren Kreationen, bunten Farbspielen und abwechslungsreichen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Fluitpaintings von Wolfgang Schneider können unter all seinen anderen Kunstwerken zu den Öffnungszeiten des Rathauses Ranstadt besichtigt werden.

Wolfgang Schneider, so führte die Bürgermeisterin weiter aus, lasse sich für seine Motive durch Eindrücke in Urlauben, bei Wanderungen und durch Besuche in Galerien inspirieren. Die Bürgermeisterin eröffnete die Ausstellung mit einem Zitat von Pablo Picasso: »Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man sie nicht sucht, sondern findet«.

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