Dicke Wolken hingen über dem Gambacher Sportplatz – doch ein Gewitter blieb glücklicherweise aus. Für das erste Music Forge Festival war nicht nur das Wetter am Samstag ein Glücksfall. Acht lokale Bands sorgten bis in die Nacht für eine tolle Festivalatmosphäre.

Wenn getanzt wurde, staubte der Ascheplatz so sehr, dass eine Nebelmaschine nicht notwendig war. Doch das störte die rund 700 Besucher nicht. Den ganzen Tag herrschte eine entspannte Atmosphäre auf dem Gelände – es wurde getanzt, gechillt, Bands angefeuert und die Besucher genossen den Tag mit Freunden oder der gesamten Familie.

In den Vorbereitungen zum ersten Music Forge Festival steckte jede Menge Arbeit und Engagement. Schon seit Beginn des Jahres hatten die Jungs vom Verein Music Forge geplant, organisiert und unzählige Bands gecastet, um mithilfe von Sponsoren dieses Event auf die Beine zu stellen. Die Idee zu dem Festival hatte die Gruppe um Robin Jäger und Karl Theo Eifert, nachdem das von Eifert organisierte »Metal Forge Festival« in Frankfurt ein großer Erfolg wurde. Also gründeten sie einen Verein, um ein Open-Air-Festival zu organisieren.

Lokale Bands fördern

Wichtig war ihnen, lokale Bands aus der Region zu fördern, diesen eine angemessene Gage zu zahlen und den Besuchern für wenig Geld eine tolle Festivalatmosphäre zu zaubern. Die Idee stieß auf positive Resonanz – bei der Gemeinde, dem FC Gambach, der den Platz zur Verfügung stellte, und bei zahlreichen lokalen Unternehmen, die sofort bereit waren, den Verein zu unterstützen.

Die durchdachte Organisation machte sich überall bemerkbar: Von der professionellen Bühnentechnik und Soundanlage, bis hin zu verschiedenen Angeboten an Getränken, Essen und einer kleinen Lounge mit Palettenmöbeln. All das machte den Tag für die Besucher zu einem entspannten Sommererlebnis. Auch bei der Musikauswahl war für jeden Geschmack etwas dabei: Von Hip-Hop, über Singer-Songwriter bis Hardrock. Die Fans härterer Musik feuerten am Nachmittag frenetisch die Hardrock-Band »Firestorm« an. »Klub Erika« sorgten mit einer Mischung aus Pop und Funk dafür, dass die Besucher ausgelassen vor der Bühne tanzten.

Das Highlight setzte der Headliner »Lady Moustache« – mit teils schwermütigen Balladen, teils brachialem groovigem Gitarrensound legten sie einen perfekt arrangierten Klangteppich über das Gelände. Zum Abschluss bot der Überraschungsauftritt von »Marc Maximus« den Ausklang eines gelungenen Festivaltags. Für die Zuschauer bleibt die Hoffnung auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Auch Kult-Festivals wie Wacken fingen mal mit 700 Besuchern an.

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