10. Juli 2018, 19:56 Uhr

Diesmal doppelt im Einsatz

10. Juli 2018, 19:56 Uhr
Beim vorabendlichen »Einchecken« zum Ironman in Frankfurt (v. l.): die RC-Mitglieder Christoph Streb, Falko Schmidt und Marcus Gärtner. (Foto: pv)

Zum Ironman-Triathlon hieß es am Sonntag für den Radfahrerclub »Edelweiss« Nieder-Wöllstadt zum 17. Mal in der Veranstaltungsgeschichte: Ran an die Arbeit. Mit über 60 Helfern kümmerten sich die Radsportfreunde vom frühen Morgen bis zum Nachmittag um die Radrennfahrer an der Verpflegungsstelle in Fauerbach.

Die Vorbereitungen und der Aufbau waren ein Warm-up für das, was die Helfer erwarten sollte: über 3000 Athleten, welche die Verpflegungsstelle in zwei Runden anfuhren. Zwei Lastwagen wurden entladen, sechs Stände aufgebaut, und die Wasserversorgung aus Hydranten hergestellt. Im Akkord wurden 4000 Flaschen mit Wasser, Iso-Getränken und Colamix befüllt, 1300 Bananen halbiert, Gels und Power-Bar-Riegel aus Dutzenden Kisten ausgepackt. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Helfer startklar. Mit Spannung warteten sie auf die ersten Triathleten, die um kurz nach halb neun eintrafen.

Getränke, Obst und Kohlenhydrate

In den folgenden Stunden waren die am Straßenrand positionierten Helfer unermüdlich in der Sommerhitze im Einsatz und reichten den Athleten auf dem Rad Getränke, Obst und Kohlenhydrate. Ein Wasserschlauch spendete auf Verlangen wohltuende Abkühlung. Viele Sportler gaben dafür Dank oder ein Lächeln zurück. Als die letzten Athleten und schließlich auch der Schlusswagen die Verpflegungsstation passiert hatten, machte sich an den Ständen Erleichterung breit. Geschafft! Aufgabe gut gemeistert!

Der RC »Edelweiss« ist inzwischen ein fester Bestandteil des Ironman-Einsatzplans. Trotz Routine war die diesjährige Austragung für den Radclub eine ganz besondere Veranstaltung. Die Wöllstädter ließen es sich nicht entgehen, neben der Versorgung aller Starter ihre drei Vereinsmitglieder anzufeuern: Der Vorsitzende Marcus Gärtner (49) sowie Falko Schmidt (38) und Christoph Streb (47) waren unter den zahlreichen Teilnehmern des Weltklasse-Triathlons. Der Beifall und die Zurufe des großen Helferteams beim Eintreffen der Sportkameraden an der Verpflegungsstation waren überwältigend.

Die Nachricht, dass alle drei auch den Marathon absolviert hatten und mit Zeiten zwischen 11:46 und 13:29 Stunden ins Ziel gekommen waren, erreichte die Helfer am frühen Abend – da waren sich schon zu Hause und erholten sich von ihrem eigenen Einsatz.

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