Blauer Himmel am Tag und angenehme Temperaturen am Samstagabend sind beste Voraussetzungen für ein gutes Gelingen des FCO-Herbstfestes gewesen. Die Fußballer organisierten die Veranstaltung zusammen mit dem Bayerischen Wirtshaus an der Adolf-Reichwein-Halle.

Zwar konnte man nicht verhehlen, dass der Auftakt am Samstagnachmittag nicht ganz den Erwartungen der Veranstalter entsprach, doch – wie so oft – musste gut Ding einfach seine Weile haben. Das bestätigte sich auch dieses Mal. Bayernhaus-Wirt und Vereinsmitglied Martin Liebscher, der besonders an Tag zwei alle Hände voll zu tun hatte, um hungrige Mäuler mit Pommes, Bratwurst oder mehr zu bewirten, gab sich hinsichtlich der erst zögerlichen, aber dann doch recht großen Nachfrage zufrieden.

Sicherer Fassanstich

Beim Auftakt gegen 17 Uhr am Samstag hielt sich der Andrang an Karussell, Schießbuden und den Ständen mit Speisen und Getränken noch in Grenzen, doch das änderte sich bald. Beim traditionellen Fassanstich, für den Bürgermeister Thomas Alber diesmal selbst den Hammer schwang, waren viele Festbesucher zugegen, auch Blütenkönigin Chiara I. und Blütenkind Laurine gesellten sich unter die Kirmesbesucher.

Laurine wagte sogar eine Premiere: Zum ersten Mal richtete auch ein Blütenkind Grußworte an die Gäste, was mit viel Applaus quittiert wurde.

Erster Stadtrat Heinz Sill hielt sich heuer zurück, als der begehrte Gerstensaft aus dem 30-Liter-Fass sprudeln sollte, und begab sich eher in die Reihen der Zuschauer – sozusagen in »trockenen Tücher« – hatte er doch in den Vorjahren nicht selten vor einem unerwünschten Guss von oben die Flucht ergreifen müssen. Alber trieb den Hahn mit festem Schlag hinein und ließ anschließend hören: »Es ist angezapft!«

Rummelbetrieb und Spaß mit der Band mission possible bestimmten anschließend das Festgelände. Familie Suermann und Freunde sorgten mit ihren Fahrbetrieben für Spaß bei Groß und Klein.

Der Sonntag begann wie immer mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Gerrit Boomgaarden und dem Posaunenchor. »Es waren viele Leute hier«, war vonseiten der Fußballer zu hören. Ein Besucher führte das unter anderem auf die anschließende Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 28. Oktober zurück. Der Platz vor der Adolf-Reichwein-Halle wurde zunehmend eng.

Die fünf Herren, die sich um das Amt bewerben, hatten zusammen mit Moderator Volker Weber auf der Bühne Platz genommen, um ihre Vorstellungen für Rosbachs Zukunft zu formulieren. Wachstum und Stadtentwicklung, Sportstätten oder öffentlicher Personen-Nahverkehr, zudem Klärung der Fragen zur Kinderbetreuung und mehr. Manch einen interessierte auch die Entwicklung bei den Straßenbeiträgen, für die nur die Grundstückseigentümer herangezogen werden.

Ein Auftritt auf großer Bühne war am Nachmittag angesagt, als sich die Fußballjugend des FCO auf jener Bühne präsentierte, wo zuvor noch die Bürgermeisterkandidaten ihren Platz eingenommen hatten. Weit über Hundert Nachwuchsfußballer zeigten der Öffentlichkeit ihre Präsenz. Alle Gruppen wurden einzeln auf die Bühne geholt und vorgestellt. Für manch einen kleinen Stürmer eine wirklich neue Erfahrung.

Alles in allem war das Fest eine runde Sache, die dem Fußballverein rund ums (runde) Leder viel Spaß und Aufmerksamkeit bescherte.

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