14. August 2018, 21:16 Uhr

Bis zu 250 Euro je Quadratmeter

14. August 2018, 21:16 Uhr
Für die Erschließung des Baugebiets »Am Heiligen Stein« in Weckesheim wird demnächst die Kanalisation eingebaut. (Foto: sax)

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Stadtverordneten einstimmig die Quadratmeterpreise beschlossen, zu denen Grundstücke in dem Neubaugebiet »Am Heiligen Stein« in Weckesheim verkauft werden sollen. Die Verwaltung wies in ihrer Vorlage auf die verschiedenen Kostenfaktoren hin, durch die die Preise mitbestimmt werden. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten. Die ersten Grundstücke könnten im Herbst verkauft werden.

250 Euro soll ein Quadratmeter eines Wohnbaugrundstücks nach dem Beschluss der Stadtverordneten kosten. Damit folgten sie der Berechnung der Hessischen Landgesellschaft (HLG). Mischgebietsflächen sollen für 180 Euro je Quadratmeter, reine Gewerbeflächen für 120 Euro/m2 verkauft werden. Dieser Preis sei notwendig, um die Kosten für den Ankauf der Flächen und die Erschließung mit Wasser, Kanal und Straßen zu finanzieren. Außerdem seien beim Baugebiet »Am Heiligen Stein« Lärmschutzmaßnahmen und ökologische Ausgleichsmaßnahmen, die archäologischen Grabungen im Vorfeld sowie der Bau der Verbindungsstraße zur L 3187 mit dem dafür notwendigen Ankauf von Flächen zu bezahlen. Für Kostensteigerungen besonders auch bei den späteren Bauabschnitten sei eine Sicherheit von drei Prozent eingerechnet worden.

Puffer von drei Prozent

Rainer Schauermann (SPD), Vorsitzender des Haupt- Finanz- und Wirtschaftsausschusses, wies darauf hin, dass »Am heiligen Stein« das bisher größte Baugebiet in Reichelsheim sei. Er erläuterte, dass die Quadratmeterpreise bei den Wohnbauflächen auch wegen der oben genannten Faktoren deshalb um 100 Euro höher lägen als beim letzten Baugebiet, dass die Stadt erschlossen habe. »Es ist nicht so, dass die HLG oder die Stadt Reichelsheim sich damit über Gebühr bereichert.«

Allein der Sicherheitspuffer von drei Prozent ergebe einen sechsstelligen Betrag, erklärte Schauermann mit Blick auf die Gesamtinvestition. »Das zeigt, dass die Bauplätze zu den günstigst möglichen Preisen abgegeben werden.« Auch in den Nachbarkommunen würden vergleichbare Preise berechnet. »Wir werden die Preise in dieser Form bewilligen müssen«, appellierte er an die übrigen Stadtverordneten, welche die Vorlage letztlich auch beschlossen. »Das ist kein sozialer Wohnungsbau und kann es auch nicht sein.«

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