02. September 2018, 18:16 Uhr

Konzept geht auf

Bad Nauheimer Weinfest: Gute Stimmung und Unmut über Eintrittspreise

Großartige Stimmung herrscht am Samstag auf dem gesamten Sprudelhof-Gelände. Unterhalten wurden die Gäste auf dem diesjährigen Weinfest bestens.
02. September 2018, 18:16 Uhr

»Are you ready for party?«, hallte es durch den Sprudelhof, ehe die Band »Split« aus Aschaffenburg zum nächsten Set ansetzte. Mit »Let me entertain you« heizten sie für den weiteren Samstagabend ein. Gleich zwei Tage lag bot sich in diesem Jahr die Gelegenheit, das Traditionsfest im illuminierten Sprudelhof zu besuchen. Und das nutzten zahlreiche Gäste gleich doppelt aus.

 
Fotostrecke: Weinfest im Sprudelhof Bad Nauheim

An weit mehr als 50 Ständen wurde den Besuchern kulinarisch einiges geboten. Im Mittelpunkt stand natürlich der Wein, den es aus verschiedenen Regionen Deutschlands und weiteren Ländern gab. »Bei uns ist der Zinfandel Rosé aus Kalifornien beliebt«, hieß es da am Stand von »BOB’s«. »Der Sauvignon Blanc aus Chile kommt auch gut bei den Gästen an«, sagte Restaurantleiter Tim Kobylka. Erstmals war das »BOB’s«-Team beim Weinfest vertreten, getreu ihrem »Drink & Dine«-Slogan boten sie zu ihrer Weinauswahl auch Hotdogs, die mit Zwiebeln, Chutney, Käsesauce oder Karamell-Popcorn nach Wunsch kreiert wurden. Qualitätsweine servierte »Moselwein Ambiente Müllers«. Das Weingut Allendorf aus Östrich-Winkel hatte edle Tropfen aus dem Rheingau im Angebot.

Die Greifvogelfreunde Bad Nauheim präsentierten am Freitag neben Weinen auch ihren Uhu Felix. Großen Zuspruch fanden ebenso Champagner und Weine aus Australien oder gute griechische Weine zum Souflaki. Dank dem Kinderfest Frankfurt kamen auch kleine Besucher tagsüber auf ihre Kosten. Musikalisch sorgten die Bands »Mr. Starlight« und »Split« an den Abenden für Partystimmung.

 

Unmut über Eintrittspreis

Erstmals hatte sich die Kurstadt-CDU als Veranstalter für eine Ausweitung des Festes auf zwei Tage entschieden. Eine gute Entscheidung, wie am Samstag schnell deutlich wurde: Es kamen am zweiten Abend weit mehr Gäste als am traditionellen Freitag. Viele nutzten ihr Kombiticket, das aber auch bei manchen Gast für Unmut sorgte. 5 Euro Eintrittskosten schien dem einen oder anderen Gast zu teuer. »Wir müssen Unkosten von 70 000 Euro abdecken«, sagte Petra Michel, die das Weinfest monatelang mit einem Planungsteam vorbereitet hatte. »Außerdem war es uns wichtig, das Niveau den Weinfestes zu steigern, durch eine Änderung des Konzepts und einem erweiterten Angebot.« Das dieses gut angenommen wurde, verdeutlichten zahlreiche zufriedene Besucher, die zum Beispiel das größere Sitzplatzangebot und die Qualität des Festes lobten.

»Mit der Erweiterung auf zwei Tage haben wir auch den Wunsch der Gastronome entsprochen«, betonte Michel. »Anreise, Auf- und Abbau, schnell kamen da für Standbetreiber 28 Arbeitsstunden zusammen.« Dank dem zweitägigen Weinfest kamen in diesem Jahr sogar noch neue Gastronome hinzu.

Schlagworte in diesem Artikel

  • CDU
  • Sprudelhof Bad Nauheim
  • Weinfeste
  • Bad Nauheim
  • Corinna Weigelt
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 20 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.