11. September 2018, 20:11 Uhr

Autoskooter und Disco

11. September 2018, 20:11 Uhr
Der Autoscooter, auf den die Organisatoren besonders stolz sind, zieht junge und alte Besucher an. (Foto: sl)

Der kleine Florstädter Stadtteil Leidhecken hat am Wochenende drei Tage lang seine Kerb gefeiert – und das bereits zum 91. Mal. Kerborganisator Thomas Müller hatte eine Heerschar von Helfern organisiert, die Dienste in der Küche und an der Theke verrichteten. Viele taten dies ohne jegliche Vereinszugehörigkeit – nur um die Tradition der Kerb am Leben zu erhalten.

Für Müller war es die letzte Kerb, die unter seiner Leitung organisiert wurde. Doch sein Nachfolger ist mit Johannes Leitsch bereits gefunden.

Mit einem üppig gestalteten Vergnügungspark war die Schaustellerfamilie Wunderlich vertreten. Neben Süßigkeiten und Spielsachen maßen die Kerb-Besucher ihre Geschicklichkeit beim Büchsenwerfen und ihre Treffsicherheit im Schießpalast.

Eine Spaß für Jung und Alt war der Autoskooter, auf den die Organisatoren um Müller und seinen Nachfolger besonders stolz waren.

Ganz im Zeichen der jungen und jung gebliebenen Gäste aus nah und fern stand die Zeltdisco am Freitagabend. Traditionell wird zur Kerb ein Zelt ans Bürgerhaus angebaut. Trotz technischer Schwierigkeiten beim Soundcheck, hatte das Leidhecker Disco-Team (LDT) mit den DJs René Müller und Marcel Denig alles im Griff. Tanz- und Unterhaltungsmusik waren am Samstag angesagt, als mit Ben Karell und Roy Glitter alte Bekannte auf der Bühne für Stimmung sorgten. Die Musiker bespaßen schon seit Jahren die Kerb.

Auf Tradition setzten die Organisatoren des Fördervereins Sport in Leidhecken auch mit der Kapelle am Sonntag, wo wieder einmal die Neuberger Buam gesellig und zünftig Stimmungslied an Stimmungslied reihten. Beiden Bands gelang es Schlager, Evergreens, aktuelle Chart-Erfolge und sogar Rock-Klassiker darzubieten, die das textsichere Leidhecker Publikum allesamt lautstark mitsang.

Zeltgottesdienst am Sonntag

Der Sonntag begann mit einem Zeltgottesdienst mit Prädikantin Beate Weinsheimer-Körner aus Echzell, ehe der Mittagstisch mit Schnitzeln und Hackbraten lockte. Freibier, unter anderem von Bürgermeister Herbert Unger zu dessen 60. Geburtstag, sorgte am Nachmittag beim Dämmerschoppen und dem finalen Verbrennen des Kerbburschen für beste Stimmung.

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