23. August 2017, 20:44 Uhr

Rekordbesuch beim Karben-Open-Air

23. August 2017, 20:44 Uhr
André Wißner (l.) und Christian Schuster bauen die Plakatwand vom Kassenhäuschen ab. (Foto: pe)

Das Karben-Open-Air (KOA) war diesmal so gut besucht, wie kein anderes Festival auf dem Gelände des Jugendkulturzentrums. Über 3000 zahlende Gäste registrierte der Vorstand des Vereins Kulturscheune Karben von Freitag bis Sonntag.

Trotz eher wenig sommerlicher Temperaturen und Regens kamen bereits am Eröffnungstag, dem Freitag, rund 1000 Gäste. Haupttag war der Samstag, an dem 1200 Zuhörer auf das Festivalgelände strömten, um unter anderem die Top-Band Russkaja zu hören. Mit ihrem Russian Turbo-Polka rissen sie auf der vollen Wiese vor der großen Bühne die Massen mit. Die Neun-Mann-Band aus Österreich trat mit mächtig Gebläse auf und konnte mit ihrem Stil-Mix für prächtige Stimmung sorgen.

Erstmals auf diesem Festival trat die Stadtkapelle Karben auf. Am Sonntag spielte sie beim Familientag vor der großen Bühne. »Die vielen Musiker haben gar nicht auf die Bühne gepasst«, sagen Anika Heimann und Robin Conrad zur WZ. Das Musikprogramm hätten sie angepasst und auch fetzige Sachen gespielt. »Etliche Leute haben sogar getanzt.« Auch zwei andere Gruppen sorgten beim Familientag für gute Laune. Es seien bei freiem Eintritt viele Familien dagewesen, sagen die Vorständler.

Ab 15 Uhr ging es wieder nur mit Eintrittskarte weiter, Höhepunkt des Sonntagsprogramms war der Auftritt der Berliner Band Terrorgruppe. Am Sonntag zählten die Veranstalter rund 900 Gäste. Summa summarum waren also 3100 Festivalbesucher da. Die meisten waren Tagesgäste, aber es gab auch 500 Gäste, die auf dem Zeltplatz übernachtet haben. »Der Campingplatz war 24 Stunden vor Festivalbeginn ausgebucht.« Die weiteste Anreise mögen wohl Rockfans aus der Schweiz gehabt haben, aber auch aus Hamburg waren Leute da. »Selbst Karbener haben hier übernachtet, wegen des Festivalfeelings.«

Der Vorstand des Kulturscheune-Vereins zeigt sich »rundum zufrieden«. Womit nicht nur die Rekordzahl an Besuchern gemeint war. Auch habe man positives Feedback aller Bands erhalten, und auf Facebook sei das Ereignis sehr oft gelikt worden.

Die Vereinsmitglieder haben für dieses Festival wieder mächtig geackert. Tage zuvor hatten die Aufbauarbeiten begonnen. Pro Tag seien 20 Helferinnen und Helfer dagewesen, wie auch in dieser Woche beim Abbau. Am Mittwoch war einiges los, die letzten Buden wurden abgebaut, die letzte Technik eingepackt, und am Nachmittag noch die Plakate eingesammelt.

Der Verein wurde tatkräftig von Auszubildenden des Eventdienstleisters Satis & Fy aus der nahen Dögelmühle unterstützt. Seit Mittwoch hatten sie die Ton- und Lichtanlagen für die beiden Bühnen errichtet. Zudem wurden erstmals sämtliche Auftritte gefilmt.

Wie in den Vorjahren sorgte ein Security-Service für die nötige Sicherheit. Eingangskontrollen mit Abtasten und Taschenkontrollen ließen die Besucher klaglos über sich ergehen. »Wir haben auf ein Rucksackverbot verzichtet, wie es andernorts üblich ist. Dafür wurden alle Taschen und Rucksäcke kontrolliert«, sagte Anika Heimann. Kontrollen führte auch die Stadtpolizei durch, die die von den Lautsprecheranlagen ausgehenden Phonzahlen maß. Es sei alles im Rahmen geblieben.

Der Vorstand will bald mit den Planungen für KOA 17. bis 19. August 2018 beginnen. Die erste Band, die zugesagt hat, sei Elfmorgen. »Das ist fast schon unsere Hausband.«

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