30. August 2018, 20:22 Uhr

Umleitungen in Klein-Karben

Hessen Mobil: Straßen zu eng für Gegenverkehr

30. August 2018, 20:22 Uhr

Zusätzliche Schilder hat die Stadtpolizei am späten Mittwochnachmittag in Klein-Karben aufgestellt. Sie sollen den Verkehrsteilnehmern die neue Verkehrsführung verdeutlichen. Am Vormittag hatten Mitarbeiter von Hessen Mobil für die Stadtpolizei völlig überraschend eine neue Verkehrsführung ausgeschildert. Sie hängt, wie berichtet, damit zusammen, dass in der Ortsdurchfahrt Klein-Karben der dritte Bauabschnitt begonnen wurde. Durch die Zusatzschilder am Beginn der Kirchgasse weist die Stadt darauf hin, dass die Verkehrsteilnehmer dort zum neuen Teilstück der Rendeler Straße gelangen können.

Die Landesstraßenbehörde hat für die Dauer dieses Bauabschnittes auf der Kirchgasse eine Einbahnstraße eingerichtet. Der Verkehr aus Rathausstraße/Dortelweiler Straße kann die Kirchgasse befahren, um auf die Rendeler Straße einzubiegen. Für die Gegenrichtung ist die Kirchgasse gesperrt. Die Ellernstraße kann weiter in beiden Fahrtrichtungen befahren werden, um insbesondere den Anliegerverkehr sicherzustellen. Vormittags war dort aus Richtung Rendeler Straße für einige Stunden gleichfalls eine Einbahnstraße angeordnet gewesen. Das hatte dazu geführt, dass Anwohner aus dem Hellenberg, wären sie vorschriftsmäßig gefahren, zunächst die Ellernstraße nach unten, dann durch die Gronauer Straße und die Kirchgasse auf die Rendeler Straße hätten fahren müssen. Den Umweg wollte ihnen die Stadtpolizei nicht zumuten und hat deshalb am Abend die Einbahnstraßenregelung aufgehoben.

Orientierungsprobleme

Seitens Hessen Mobil heißt es, lediglich der Verkehr aus der Dortelweiler Straße werde ausschließlich über diese (und nicht über die Gronauer Straße und Ellernstraße) geleitet. Die Landesbehörde begründet dies mit den örtlichen Gegebenheiten. Sowohl bei der Kirchgasse als auch bei der Ellernstraße handele es sich um enge Straßen, die eine beidseitige Verkehrsführung nur in eingeschränktem Maße bewältigen könnten. »Um das aufgrund der eingerichteten Umleitung deutlich erhöhte Verkehrsaufkommen unter Berücksichtigung aller Aspekte der Verkehrssicherheit bestmöglich durch die Ortslage führen zu können, wurde diese Verkehrsführung mit allen zu beteiligenden Behörden abgestimmt.« Man sei bestrebt, trotz unabdingbarer Beeinträchtigungen einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Dass es im Zuge der Einrichtung von Umleitungsstrecken immer wieder zu kurzzeitigen Orientierungsschwierigkeiten für die Verkehrsteilnehmer komme, »lässt sich leider nicht gänzlich vermeiden«, sagt Carmen Koch vom Büro des Regionalen Bevollmächtigten Mittelhessen. Aufgrund der Umleitungsbeschilderung gehe man nun von einer Normalisierung aus.

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