26. Februar 2018, 05:00 Uhr

Tanz-Shows

Bei Shows des SV Fun-Ball geht es schwungvoll durch alle Stile

Zwei Shows mit etwa 260 Tänzerinnen und Tänzern in 23 Tanzgruppen des SV Fun-Ball Dortelweil – im Kultur- und Sportforum bekamen die Besucher tolle Auftritte geboten.
26. Februar 2018, 05:00 Uhr
Der Tanz der Gruppe »Queen B« ist an den Film »Burlesque« angelehnt. (Foto: fkl)

Der Boden vibriert durch die wummernden Bässe, die Bühne ist in blaues Licht getaucht, in grauen Shirts und schwarzen Hosen fegen die »Stargirls« mit schwungvollen Tanzschritten über die Bühne. »Shut up an dance with me« tönt es aus den Lautsprechern. Die 10- bis 13-jährigen Mädchen animieren das Publikum mit ihrer guten Laune mitzuklatschen und mitzusingen. Fantasievolle Choreographien, mitreißende Musik und eine Vielzahl an Tanzstilen überzeugten am Samstag die Zuschauer der sechsten Tanzshow des Sportvereins Fun-Ball Dortelweil im Kultur- und Sportforum.

 

Die »Uniques« präsentieren Hip-Hop zu Songs von Rihanna. 	(Foto: fkl)
Die »Uniques« präsentieren Hip-Hop zu Songs von Rihanna. (Foto: fkl)

 

»Bei uns sind alle Stile vertreten. Das geht vom klassischen Ballett über kreativen Kindertanz, Jazz Dance und Modern Dance hin zu Hip-Hop und Breakdance«, informierte Selina Braune, die die Veranstaltung gemeinsam mit Yasmin Stroh organisiert hatte. In zwei unterschiedlichen Shows präsentierten die rund 260 Tänzerinnen und Tänzer des Vereins in 23 Tanzgruppen, was sie sich seit dem vergangenen Sommer erarbeitet hatten.

 

Die »Frühlingsfeen« tanzen eine Ballettchoreographie auf Vivaldis »Frühling«.	(Foto: fkl)
Die »Frühlingsfeen« tanzen eine Ballettchoreographie auf Vivaldis »Frühling«. (Foto: fkl)

 

Zu warmen Klängen bewegte sich »Natural Glow« mit weichen, fließenden Bewegungen. Die Frauen in dunkelroten Kleidern tanzten Lyrical Jazz. Seit elf Jahren ist Nicole Winkler dabei, »aber ich tanze schon seit etwa 35 Jahren« Ihr Dank galt Trainerin Aenne Raschen, die nicht nur die Schritte zur Musik, sondern auch Leidenschaft und ein Gefühl für die Musik vermittle.

 

Anmutig tanzen die »Lakebreakers« im Kultur- und Sportforum in Spitzenschuhen. 	(Foto: fkl)
Anmutig tanzen die »Lakebreakers« im Kultur- und Sportforum in Spitzenschuhen. (Foto: fkl...

 

Tänzerinnen und Tänzer zwischen sechs und 60 Jahren standen am Samstag auf der Bühne. Mit der Show wolle man auch neue Tänzer werben, sagte Organisatorin Braune.

»Die Show hat mir sehr gut gefallen, sie war abwechslungsreich, und es hat Spaß gemacht zuzuschauen«, fand Christoph Michaely, der wegen seiner sechsjährigen Tochter Lina da war, die mit ihrer Gruppe die ersten gelernten Ballettschritte präsentierte.

 

Tanzen mit High-Heels

 

Anspruchsvoll war die Ballett-Choreographie der »Lakebreakers«, die sich in Spitzenschuhen und Tutu anmutig zu klassischer Musik über die Bühne bewegten. Mittendrin enterte Trainer Aaron Schröder die Bühne und überraschte mit einem Breakdance-Solo. »In unserer Breakdance-Gruppe sind fast nur Jungs. Sonst überwiegen die Frauen«, verriet Braune.

Mit frechen Choreographien zu schnellen Rhythmen überzeugten die Hip-Hop-Gruppen. »Uns gefällt am Hip-Hop, dass die Musik ein bisschen schneller ist und dass man trotzdem weiblich aussehen kann«, machten Luana (15), Anouk (16), Ana-Maria (15) und Katharina (14) aus der Gruppe »MindRazer« klar. »Es ist schön, allen zu zeigen, was man die ganze Zeit gearbeitet hat.«

 

Die Leiterinnen und Leiter der Tanzgruppen (v. l.): Aaron Schröder, Aenne Svenja Raschen, Marcel Kaidusch, Sabine Jugert, Selina Braune, Susanne Horn und Tamara Schneider.	(Foto: fkl)
Die Leiterinnen und Leiter der Tanzgruppen (v. l.): Aaron Schröder, Aenne Svenja Raschen, ...

 

Das fanden auch Lydia und Anna (beide 16): »Wir haben über ein Jahr lang trainiert und teilweise noch Zusatzproben an den Wochenenden gehabt.« In Stiefeletten mit hohen Absätzen präsentierten die beiden unter anderem mit der Gruppe »Queen B« einen Tanz, der an den Film »Burlesque« angelehnt war. »Mit High Heels zu tanzen, ist mal was anderes. Das gibt es noch nicht so lange, es ist modern und feminin und macht Spaß.«

Die Freude am Tanzen war allen Gruppen anzumerken. Zum Abschluss der Show, die von Thomas Braune moderiert wurde, kamen alle Tänzerinnen und Tänzer noch einmal für eine gemeinsamen Choreographie auf und vor die Bühne.

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