29. Juli 2016, 19:33 Uhr

Kühlschrank als Brandursache

Bad Vilbel (pm). Um 21.29 Uhr hallt ein Feuerwehralarm durch die Feststraße. Anwohnerin Eva Zaher berichtet: »Es riecht nach Rauch. Die Feuerwehr ist angerückt – die Straße ist hell erleuchtet. Vier Feuerwehrautos sind da, eines mit Drehleiter, ein Löschfahrzeug, ein Tanklöschwagen und ein Einsatzleiterwagen, zwei Rettungswagen.«
29. Juli 2016, 19:33 Uhr
Die Feuerwehr mit Drehleiter im Einsatz auf dem Gelände der früheren Astra-Quelle in der Feststraße. (Foto: Red)

»24 Kräfte sind im Einsatz. Die Polizei ist mit drei Beamten vor Ort. Auf den Bürgersteigen versammeln sich Anwohner. Es brennt in der ehmaligen Astra-Quelle. Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll sagt, der Brand sei im oberen Stock auf der linken Seite ausgebrochen. Die Drehleiter wird ausgefahren, das Löschfahrzeug an Wasser angeschlossen, die Schläuche ausgerollt, die Rauchmasken aufgesetzt.

Alarmiert wurde die Feuerwehr von der Polizei. Ein Einbruchalarm war ausgelöst worden. Offenbar entwickelte sich reichlich Rauch, der gegen die Fenster drückte und den Alarm, vernetzt mit der Polizei, in der dort ansässigen Sicherheitsfirma auslöste.«

Die Ursache fand sich in einer Küche: ein Kühlschrank. Das aber stellte die Feuerwehr erst gut anderthalb Stunden später fest, nachdem der Brand gelöscht, der Rauch abgezogen und das Wasser sich im – vermutlich wegen eines Rohrbruchs – überfluteten oberen Stockwerk etwas verlaufen hatte. Wasser und Strom wurden im ganzen Gebäude abgestellt, erklärt Einsatzleiter Moll. Das obere Stockwerk ist verrußt und stinkt nach Rauch. Moll sagt, man bemühe sich nach den Löscharbeiten auch um größtmögliche Schadensbegrenzung. Keinen Wasserschaden, nichts abbekommen habe die im Haus unten befindliche Praxis. Diese scheint vom Brand und den Löscharbeiten verschont geblieben zu sein. Auch das Lager von Buchhesse blieb unversehrt.

Die Feuerwehr war schnell vor Ort, die 24 freiwilligen Feuerwehrmänner haben den Brand kompetent in den Griff bekommen. Moll dankt seinen Einsatzkräften, insbesondere Wehrführer Mario Migdalski. Laut Polizei entstand ein Schaden von mehreren 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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