14. August 2018, 22:01 Uhr

Ehrfürchtig vor dem Keltenfürst

14. August 2018, 22:01 Uhr
Die Gruppe vom Heimatkundlichen Kreis vor dem Museum, das spektakulär aus der Flanke des Glauberges herausragt. (Foto: pm)

Mitglieder des Heimatkundlichen Kreises trafen sich dieser Tage, zu einer gemeinsamen Fahrt nach Glauburg in der Wetterau. Ziel war die »Keltenwelt am Glauberg«. Der Glauberg gehört zu den archäologisch bedeutsamsten Stätten in Deutschland. Die Funde zweier keltischer Fürstengrabhügel mit mehreren Gräbern, einer Prozessionsstraße und einmaligen Statuen wurden weltweit als Sensation betrachtet.

Schon bei der Auffahrt zum Glauberg beeindruckte die spektakuläre Architektur des Museums. Es ragt freitragend aus dem Hang heraus, ist seitlich mit Platten aus Cortenstahl verkleidet und besitzt zur Talseite eine riesige Glasfront.

Bei der eineinhalbstündigen Führung tauchte die Gruppe in eine Zeit etwa 400 bis 500 vor Christus ein. Kaum zu glauben, was für Spitzenerzeugnisse der Handwerkskunst die Kelten hervorbrachten. Zu besichtigen waren Waffen, reich verzierte Karaffen, Schmuckstücke und Exponate des täglichen Lebens. Am Ende der Führung betrat die Gruppe einen besonderen Raum, und da stand er dann vor den Gästen: der Keltenfürst vom Glauberg. Die fast völlig erhaltene etwa zwei Meter hohe Sandsteinstele ließ alle erst einmal ehrfürchtig verstummen.

Nach der Führung ließ die Gruppe auf der Bistroterrasse des Museums die Eindrücke bei Kaffee und Kuchen noch etwas nachwirken. Dabei waren sich alle einig: Es war ein sehr lohnender Ausflug.

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