27. Juli 2018, 19:23 Uhr

Juwelen auf vier Rädern

27. Juli 2018, 19:23 Uhr
Besucher bestaunen die Oldtimer, die anschließend majestätisch durch die Straßen rollen. (Foto: sf)

Bereits am Vormittag reisten die Oldtimer an, wurden nach Startnummern auf die Warteplätze verwiesen und schon sammelten sich die Besucher, um zu schauen und sich zu informieren und den Fahrern vor der großen Ausfahrt Fragen zu stellen. Mittags begrüßte der Erster Kreisbeigeordneter Jens Mischak die gut 2500 Besucher und Gäste sowie die Fahrer der schönen Oldtimer.

Mit dabei auch wieder Michael Schomber von der Automobilzeitung und natürlich die beiden Initiatoren Mark Philippi und Ernst Ulrich Fuchs. Diese Oldtimer-Ausfahrt fand nun zum 13. Mal statt und das dritte Mal wurde das Event – welches immer größer wird – auf dem Gelände der Firma Philippi veranstaltet. »Was will man mehr, es gibt schöne Autos, schöne Menschen und schönes Wetter. Und es wird bis nach Wettenberg eine wunderschöne Kulturlandschaft geboten«, so Mischak. Bürgermeister Andreas Sommer war ebenfalls ganz begeistert von den vielen schönen Oldtimern. Den Organisatoren dankte er, dass sie dieses Event in die 1000-Jahr-Feier eingebaut haben. Er selbst startete mit einem ausgeliehenen VW Käfer Cabriolet aus dem Jahre 1979. Er versprach, ihn heil wieder zurückzugeben.

Wahrlich groß war der Bahnhof für über 160 Oldtimer, die majestätisch und langsam durch die Straßen rollten. Bestaunt und fotografiert wurden die Schönheiten aus längst vergangener Zeit von vielen. Die Zuschauer kamen ins Schwärmen, Erinnerungen wurden wach und manch eine Jugendsünde blitzte im Gedächtnis wieder auf.

Rolf Moll aus Villingen war wie gewohnt als Moderator aktiv. Er ist Kenner der Szene und moderiert solche Präsentationen schon seit über 30 Jahren. Meistens kennt er auch noch die Fahrer der Oldtimer.

Roland Engel aus Lollar startete mit einem Protos aus dem Baujahr 1920. Es ist ein heißes Gefährt, das schon auf der Avus in Berlin seine Runden gedreht hat. Ebenfalls ging Reinhard Haibach aus Nidda an den Start. Er ist zweifacher deutscher Ralleymeister und er ging an den Start mit einem Ford A aus dem Jahre 1928. Aus Homberg war Stefan Lorch mit einer Trojan von Heinkel mit von der Partie.

Aus Groß-Eichen ging Bernd Faust mit seinem Ford Taunus an den Start und Marco Hessler mit einem Golf Cabriolet. Hans-Jürgen Schnabel aus Wohnfeld startet mit einem Opel und sein Sohn mit einem BMW.

Als die betagten Automobile in Kolonne durch den Ort fuhren, waren nicht nur die Fahrer mit viel Spaß bei der Sache. Auch Menschen, die sich sonst nicht so sehr für Autos interessieren, erfreuten sich am Straßenrand an der Parade.

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