20. Juli 2018, 21:53 Uhr

»Arschbomben-Könige« gekürt

20. Juli 2018, 21:53 Uhr
Tolle Sprünge sahen die dreiköpfige Jury sowie die Zuschauer am Springerbecken in Alsfeld. (Foto: pm)

Der König der Arschbomben wurde im Alsfelder Freibad gesucht – und gefunden: Daniel Wittwer heißt er. Der 34-Jährige konnte sowohl mit Sprungtechnik, Mut und Wasservertreibungskraft die Jury überzeugen und darf nun den Titel ein Jahr lang tragen, bevor er ihn nächsten Sommer verteidigen muss.

Beim dritten Arschbomben-Contest des Erlenbades gab es ein breites Teilnehmerfeld – von sechs bis 43 Jahren, aber ohne eine weibliche Springerin. Entsprechend teilte die Jury bestehend aus den drei Auszubildenden des Schwimmbades Jan Schuchmann, Selina Petschel und Kevin Körber die Springer in drei Kategorien ein: Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Ziel war es, grazil zu springen, Haltung zu bewahren, gut einzutauchen und eine möglichst hohe Wasserfontäne zu bilden – mit dem Popo voraus. Während der sechs Sprünge pro Teilnehmer probierten diese verschiedene Techniken und Höhen aus. Letztendlich beherrschten aber zwei Jungs das Feld: Besagter Daniel Wittwer und der neunjährige Cem Ilhan.

Hätte man eine Gesamtwertung aller Teilnehmer vorgenommen, gleich welchen Alters, wäre der Neujährige mit nur einem Punkt Unterschied auf dem zweiten Platz gelandet. So sicherte er sich den Sieg bei den Kindern, dicht gefolgt von Leonard Müller. Der Sechsjährige sprang das erste Mal einen Poklatscher und machte dies so souverän mit einem Anker (ein Bein angewinkelt und gehalten, das andere Bein ausgestreckt), dass er sogar als jüngster Teilnehmer auf dem Treppchen stand.

Mit etwas Abstand platzierte sich Elias Altunsoz auf dem dritten Platz. Die Erstplatzierten erhielten als Siegprämie jeweils einen Pokal und eine 11er-Karte fürs Hallenbad. Bei den Jugendlichen lieferten sich Jakob Röhrig und Justin Büßelmann ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Zeit lang herrschte Gleichstand, bis letztendlich Justin Büßelmann mit sechs Punkten im Endergebnis das Battle für sich entschied. Auch Daniel Wittwer hatte starke Konkurrenz im Männerfeld. Die sportlichen Kerle schenkten sich nichts.

Doch war Daniel Wittwer eindeutig bestimmend im Feld und verwies Patrick Böcher und Eddi D. auf Rang zwei und drei. Auch die Herren bekamen 11er-Karten fürs Hallenbad und – zur Erinnerung – jeweils eine Medaille. Animiert durch den Contest absolvierten Mutige aller Altersklassen an dem Nachmittag im Freibad noch ihr Basejump-Abzeichen bei der Deutschen Schwimmakademie. Diese bot die Abnahme an sowie Schnupperschwimmen mit der Monoflosse, was vor allem bei den Mädchen sehr beliebt war.

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