29. Juni 2018, 21:31 Uhr

Autos nicht waschen

29. Juni 2018, 21:31 Uhr
Wieder muss mit Tankwagen Trinkwasser herangefahren und in den Hochbehälter in Ulrichstein gepumpt werden. (Foto: Archiv)

In Ulrichstein wird das Frischwasser für die Kernstadt Ulrichstein knapp. Aus der Stadtverwaltung kam deshalb am Freitag eine Aufforderung an die Bürger zum sparsamen Umgang mit dem Wasser. Wegen der Trockenheit in den vergangenen Tagen und Wochen reicht das Wasser aus den Schürfquellen trotz der höchstmöglichen Zuführung aus dem Brunnen Rebgeshain derzeit für die Trinkwasserversorgung der Kernstadt nicht mehr aus.

Deshalb muss ab sofort wieder Wasser mit Tankwagen aus anderen Brunnen in den Hochbehälter Ulrichstein gebracht und dort eingefüllt werden.

Da dies wieder zu hohen Kosten für die Stadt führt, die Lkw mieten und das Wasser bezahlen muss, wird die Bevölkerung der Kernstadt gebeten, ab sofort sehr sparsam mit dem kostbaren Nass umzugehen. Das Waschen von Autos, die Bewässerung des Gartens, das Füllen von Pools und ähnliches sollte unterbleiben.

Es wird von der Stadtverwaltung ausdrücklich darauf hingewiesen, »dass das Wasser derzeit keine Verkeimungen aufweist und uneingeschränkt für den menschlichen Gebrauch genutzt werden kann«.

Anders dagegen sieht es beim Trinkwasser für Bobenhausen II und Wohnfeld aus. Aufgrund einer Verunreinigung durch coliforme Bakterien im Ortsnetz Bobenhausen hat dort das Gesundheitsamt eine vorübergehende Chlorung angeordnet.

Bakterien in Bobenhausen

Bei der Untersuchung des Wassers aus dem Brunnen selbst wurde festgestellt, dass von dort einwandfreies Trinkwasser gefördert wird. Das lasse darauf schließen, dass die Bakterien erst im Ortsnetz Bobenhausen auftreten. Aus technischen Gründen ist es deshalb erforderlich, dass die Chlorung in den Ortsnetzen Bobenhausen und Wohnfeld durchgeführt wird.

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Trinkwasserqualität nicht beeinträchtigt ist, das Wasser muss nicht abgekocht werden und kann wie gewohnt weiterverwendet werden. Das Ende der Maßnahmen wird rechtzeitig bekannt gemacht. Im vergangenen Sommer gab es schon einmal erhebliche Probleme, auch damals musste Wasser von außerhalb eingekauft werden.

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