29. Mai 2018, 22:10 Uhr

Jubiläum

Frankfurter fuhren in der Nieder-Ohmen in der Ponykutsche

Seit nunmehr 50 Jahren besteht die Pension Ponyhof in Nieder-Ohmen. Am Samstag wird beim Tag der offenen Tür gefeiert.
29. Mai 2018, 22:10 Uhr

Am 1. Juni 1968 eröffneten Elisabethe und Walter Philippi die Pension. Es wurden Zimmer hergerichtet, ein Aufenthalts- und Frühstücksraum und mit der Anschaffung zweier Shetlandponys erhielt die Pension ihren Namen.

Damals wurden noch viele Gäste aus dem Rhein-Main Gebiet begrüßt und bewirtet. Die Urlauber aus den Stadtgebieten erholten sich im Vogelsberg vom Alltag. Es wurde gewandert, Ausflüge unternommen und als besonderes Highlight fuhren die Kinder der Wirtsleute die Hausgäste mit der Ponykutsche durch die schöne Landschaft.

Die Gäste bekamen in Nieder-Ohmen auch einen kleinen Einblick in das Dorfgeschehen. So ging es viele Jahre bei Elisabethe und Walter Philippi, bis sich die Wünsche der Urlauber veränderten. Die Zahl der Besucher verringerte sich und die Zeit der nach einer Unterkunft suchenden Monteure begann, die dann vorwiegend die Gäste in der Pension stellten. Durch den Einbau einer Gemeinschaftsküche mit genügend Kühlschränken konnten sich die neuen Gäste selbst versorgen.

Bedingt durch das hohe Alter und die zunehmenden Gebrechen der beiden Gründer des Ponyhofes konnte man sich nicht mehr so intensiv um die Arbeit der Zimmervermietung kümmern. Aus diesem Grund wurden die leer stehenden Zimmer in Mietwohnungen umgebaut.

»Stallstowwe« und »Misthof«

2011 baute dann Sohn Ulrich ganz im Sinne seiner Eltern die früheren Mietwohnungen wieder zu Fremdenzimmern um. Die Pension wandelte sich und wurde vergrößert. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet und haben TV und WLAN. Auch wurden die Zimmer mit Namen versehen, die alle einen Bezug zu den früheren Ponys und zu Pferden haben. So gibt es eine »Stallstowwe«, eine »Sattelkammer«, eine »Hufschmiede« oder einen »Misthof«.

Die neue Situation sprach sich schnell herum und die Nachfrage nach Monteur-Zimmern stieg. Nun stehen vier Doppelzimmer und zwei Einzelzimmer, eine Gemeinschaftsküche, ein Aufenthaltsraum und ein großer Balkon zur Verfügung. 2016 übergab Walter Philippi die Pension an Enkeltochter Ivonne Röcher, die heute mit ihrer Familie und viel Freude die Pension weiterführt.

Am Samstag, 2. Juni, soll das 50-jährige Jubiläum gebührend mit einem Tag der offenen Tür gewürdigt werden. Dazu sind alle eingeladen, die sich ein Bild von der Pension machen möchten. Von 14 bis 17 Uhr kann die Pension besichtigt werden und die Gäste sind zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

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