07. Mai 2018, 08:05 Uhr

1. Kontest

Edle Steaks aus der Region im Geschmackstest

Ihr zartes Fleisch ist bei Gourmets heiß begehrt und Steaks werden für 200 Euro pro Kilogramm gehandelt. Nun testeteten Experten in Romrod Ribeye-Steaks von deutschen Wagyu-Rindern.
07. Mai 2018, 08:05 Uhr
Hochwertiges Fleisch: Auf Zartheit und Geschmack prüfen Experten Steaks von deutschen Wagyu-Rindern. (Foto: pwr)

Marmorierungsgrad, Fettfarbe und Zartheit: Der erste Deutsche Wagyu-Fleischkontest fand am Samstag in Romrod statt. Eine vierköpfige Jury nahm die besten Steaks des teuersten Hausrinds der Welt aus deutscher Zucht in den Augenschein und in die Verkostung. Zu den Juroren zählten Fleischbetriebswirt Christian Beisiegel, Gastronomie-Vertriebsleiter Markus Lubrich, Barbecue-Magazin-Herausgeber Elmar Fetscher und Diplom-Fleischsommelier Christoph Grabowski.

Für den Wettbewerb wurden elf Wagyu-Fleischstücke aus ganz Deutschland in die Eventlocation »Vogelsberger Ochsenstall« im Romröder Stadtteil Zell gebracht. Die Adressen der Teilnehmer reichten vom Bodensee bis nach Kiel. In einem vierseitigen Bewertungsbogen mit insgesamt 720 möglichen Punkten wurden insbesondere der Gesamteindruck, der Marmorierungsgrad, die intramuskuläre Fettfarbe sowie der Fleischgeschmack und die Zartheit beurteilt. Die Jury nahm die mit Knochen aus der Hochrippe geschnittenen Ribeye-Steaks bereits im rohen Zustand genauestens unter die Lupe. Der Kilopreis für solch ein Steak liegt bei rund 200 Euro. Für den gut einstündigen Geschmackstest musste folglich weder Gewürz noch Salz eingesetzt werden.

Am Ende zeichneten sich jedoch deutliche Unterschiede ab. Wer das Rennen gemacht hat, blieb offen. Die Gewinner des Fleischkontests werden erst in einer Woche bei einer Wagyu-Auktion in Osterhofen bei Passau mit Medaillen gekürt.

Ausgerichtet wurde der erste Europäische Fleischkontest dieser Art vom Wagyu Verband Deutschland. Vorsitzender Klaus Möbius betonte die Bedeutung des Produkts für den Wettbewerb. »Die Qualität steht im Vordergrund, seit mehr als zehn Jahren setzen wir uns für regionale und umweltgerechte Produktion ein«, erläutert Möbius. Dazu hob er die Verdienste des Vogelsberger Wagyu-Züchters Steffen Schäfer hervor, der mit seinem Team in Zell federführend für die Ausrichtung des Wettbewerbs war. »Wir sind froh, solch ein anpackendes Mitglied im Verband zu haben«, machte Möbius deutlich. Aus seiner Sicht ist es an der Zeit, deutsche Wagyu-Produkte bekannter zu machen. Da setzt auch Steffen Schäfer an: »Wir wollen deutsches Wagyu-Fleisch etablieren«.

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