26. April 2018, 21:58 Uhr

Euphorisch auf zu neuen Ufern

26. April 2018, 21:58 Uhr
Vor zwei Jahren ging es mit einer Ideenschmiede los, jetzt wollen die Teilnehmer mit Elan daran arbeiten, dass die Gemeinde in Bereichen wie Tourismus und Wirtschaft weiterentwickelt wird. (Foto: Archiv)

Alle fanden es gut, dass es nach einer Pause von fast zwei Jahren nun mit der »Projektschmiede Feldatal« weitergeht. Es gab damals schon viele tolle Ideen, leider seien davon nur wenige umgesetzt worden. Künftig wird man sich in kürzeren Abständen treffen, um über Ergebnisse in den vier festgelegten Themenschwerpunkten zu berichten. Es herrschte beim Treffen in der Sternwarte insgesamt eine positive, wenn nicht sogar euphorische Grundstimmung, die für die Zukunft einiges erwarten lässt. Die Blicke sind bei den Teilnehmern nach vorne gerichtet, die Vergangenheit soll ad acta gelegt werden, es herrscht Aufbruchsstimmung.

Michael Schneider, der Vorsitzende des Gewerbevereins, hatte unter dem Motto »Feldatal bewegt sich – wir bewegen Feldatal« eingeladen und die Zahl der Gäste und Interessierten stimmt für die Zukunft zuversichtlich. Derzeit seien viele Menschen in der Gemeinde aktiv, um die Lebensqualität zu erhalten, sie zeitgemäß zu verändern und weiterzuentwickeln, sagte Schneider.

Dies sei eine Herausforderung, die nur gemeinschaftlich gestaltet werden kann. Bürgermeister Leopold Bach betonte in seinem Grußwort, das er von dem, was der Gewerbeverein auf die Beine gestellt hat, begeistert und überzeugt sei. Er werde sich bei den geplanten und notwendigen Aufgaben auf jeden Fall einbringen und sie, wo immer auch möglich, unterstützen.

Ziel an diesem Abend war es neu anzufangen und unter dem Oberbegriff »Projektschmiede Feldatal« bereits vorhandene Gruppen zu vernetzen, weitere Aktive einzubinden und den Austausch zu intensivieren. Man beschloss die Gründung von vier eigenen Projektgruppen mit entsprechenden Ansprechpartnern, welche die Ideen weiterentwickeln und die darüber in deutlich kürzeren Abständen als bisher zu informieren.

WLAN und Seniorenbus

Es dürfe keine Zeit durch langes Warten verloren gehen, denn je länger etwas dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es scheitert. Erst dann, wenn etwas konkret wird, soll die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt werden, »damit es nicht schon vorher zerredet wird«.

Die Projektgruppe »Marke Feldatal« wird sich zum Beispiel mit dem Internetauftritt der Gemeinde beschäftigt. Dieser sei nicht mehr zeitgemäß und müsse für Nutzer komfortabler, umfangreicher und aussagekräftiger werden. So sollten beispielhaft die Namen aller Firmen mit ihren Produkten und deren Dienstleistungen zu finden sein. Es gebe vieles im Feldatal, was man nicht kennt und es sei oft nicht notwendig, über die Ortsgrenzen zu gehen, wenn man etwas benötigt, so der Tenor.

Großes Interesse gab es auch am Themenschwerpunkt »Tourismus und Gastronomie«. Ideen wie ein Museumscafé sind vorhanden und warten auf ihre Verwirklichung. Die Gruppe Infrastruktur/ Wirtschaftsförderung/ Dorfentwicklung will sich zum Beispiel mit WLAN-Hotspots in öffentlichen Einrichtungen wie in DGHs beschäftigen.

Für die vierte Gruppe Familien/Jugendliche/ Senioren/Vereine sind die Begegnung von Jung und Alt zum Beispiel in Bezug auf den Umgang mit den neuen Medien oder die Einführung eines Seniorenbusses mögliche Themenschwerpunkte.

Die Gemeinde werde die Ideen und mögliche Ergebnisse mit Crowdfunding für die Projekte und Generierung möglicher Förderprogramme unterstützen, versicherte Bürgermeister Bach. In einer Schlussrundewurde eutlich: »Auf zu neuen Ufern im Feldatal.«

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