24. April 2018, 05:00 Uhr

Feiern ohne Ende

2020 wird Jubiläumsjahr

Der Ort hat 1250-Jahr-Feier, der TSV wird 125 Jahre alt, die Feuerwehr feiert 90. Geburtstag, und den Bahnhof gibt es 2020 seit 150 Jahren. Heute Abend ist Vorbereitungstreffen, jeder ist willkommen.
24. April 2018, 05:00 Uhr
In der Mitte des alten Nieder-Gemünden stehen Kirche und Rathaus ansprechend saniert nebeneinander. (Foto: rs)

Ein Jahr voller Jubiläen und runder Geburtstage – das will sorgfältig vorbereitet und aufeinander abgestimmt werden. Denn 2020 wird die Gemeinde 1250 Jahre alt, der TSV Burg-Nieder-Gemünden wird das 100jährige Bestehen begehen, bei der Freiwilligen Feuerwehr steht das 90-Jährige an, und den Bahnhof gibt es dann 150 Jahre. Zu allem gibt es Festakte, Ausstellungen, Großübungen , Vorträge und Rundgänge. Und jede Menge Arbeit im Vorfeld. Zur Strukturierung der vielen Termine haben sich bereits engagierte Bürger getroffen. Allerdings haben die sämtlich von Vorstandspositionen sowie politische Ämter inne, deshalb appelliert der Vorbereitungskreis, dass weitere Bürger helfen und ihre Ideen einbringen.

Bei einem Treffen im Februar wurde geklärt, dass die Burschenschaft Edelweiß die Kirmes durchführen möchte, aber nicht gleichzeitig mit der 1250-Jahr-Feier. Die Feuerwehr wird zum 90-Jährigen nur eine Großübung mit anschließender Versammlung ausrichten, keinen Festakt. Der TSV wird das 100jährige Bestehen separat organisieren, ebenso eine Silvesterfeier 2019/2020. Alle Vereine sichern aber ihre Teilnahme und Unterstützung zum großen Jubiläum der Gemeinde zu.

Festakt Ende August 2020

Zum kommunalen Jubiläum ist ein Stehender Festzug am 30. August vorgesehen, bei dessen Organisation sich alle Festausschuss-Mitglieder verpflichtet haben. Eine historische Ausstellung ist für den gleichen Tag vorgesehen. Um ihre Ausgestaltung werden sich Karl Pitzer und Roland Albert kümmern. Vorgesehen ist ferner eine Bilderausstellung nach den Vorstellungen von Björn Stroh. 150 Jahre alt wird der Bahnhof Nieder-Gemünden, Norbert Raitz obliegt die Ausgestaltung dieses Jubiläums am. 30. August. »Gemünden der Zukunft« lautet der Titel eines Projektes von Tobias Reitz und Björn Stroh, das ebenfalls am letzten Wochenende im August vorgestellt werden soll.

Um einen Festakt mit Gottesdienst sowie Besuch des Ehrenmales am Wochenende des 22. und 23. August 2020 kümmert sich Karl-Heinz Horst. Ein kulinarischer Grenzgang von Günther Stroh und Simon Scheer soll bereits Anfang Mai 2020 stattfinden. Die Bereiche Werbung und Presse werden bereits von Tobias Reitz abgedeckt, während für die Festschrift und das dafür notwendige Sponsoring durch Firmen noch kein Verantwortlicher gefunden werden konnte. Es soll noch überdacht werden, ob überhaupt eine Festschrift erstellt wird und wenn ja, in welchem Umfang.

Treffen um 19 Uhr im DGH

Als nächstes wurde bei der Februarsitzung die Organisations-Struktur festgelegt und mit Personen besetzt. Der Festausschuss gliedert sich wie folgt: Obmann /Vorsitzender, dieser ist auch die Kontaktperson zur Gemeinde, Björn Stroh; Finanzen/Rechner betreuen Simon Scheer und Gertrud Schojan, für die Öffentlichkeitsarbeit und Presse sowie Werbung ist Tobias Reitz zuständig, Schriftführerin ist Monika Kömpf.

Der Festakt am Samstag, dem 22. August, 2020 sin der Mehrzweckhalle stattfinden, ein Gottesdienst dann am Sonntag, dem 23. August, in der evangelischen Kirche. Möglicherweise können die Ausstellungen bereits an diesem Wochenende vorgestellt und besichtigt werden, eine Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen.

Was den geplanten stehenden Festzug anlangt, so wird bereits geprüft, welche Höfe und Plätze im alten Ortskern zur Verfügung stehen, welche Musikkapellen sowie sonstige Auftritte und Vorführungen sinnvoll erscheinen. Aus dem Handwerk wurden bereits Stände mit Korbflechtern und Schmiede genannt. Anregungen wollen sich die Gemündener in Groß-Eichen holen, wo die 1000-Jahr-Feier ansteht. Natürlich geht es bei so vielen und großen Veranstaltungen auch ums Geld. Deshalb sucht man noch nach einer Rechtsform. Allerdings könnte in zwei Jahren auch etwas übrig bleiben. Und immerhin ist man sich schon einig, wo dieses überschüssige Geld gut angelegt ist: bei etwas gemeinnützigem in der Gemeinde.

Die nächste Sitzung ist am heutigen Dienstag ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Alle Interessenten sind dazu willkommen, auch mit Ideen und Arbeitseinsatz in den kommenden zwei Jahren.

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