05. April 2018, 19:33 Uhr

204 Aktive sorgen für Sicherheit

05. April 2018, 19:33 Uhr
Kreisbeigeordneter Jürgen Ackermann (3. v. r.) und Bürgermeister Edwin Schneider (2. v. l.) überreichen die Brandschutzehrenzeichen.

204 Aktive in den neun Stadtteilfeuerwehren geben sich alle Mühe, der Ausbildungsstand ist gut und es gibt eine rege Nachwuchsarbeit. Aber es bleibt ein Problem bestehen: Tagsüber sind nicht immer genügend Einsatzkräfte greifbar. In den Berichten bei der Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren kam auch zur Sprache, dass die Stadt die Abteilungen trotz angespannter Finanzlage nach Kräften unterstützt und in vielen Fällen Eigenleistung Projekte erst ermöglicht. In diesem Zusammenhang wurden viele Aktive geehrt, die sich seit Jahrzehnten in den Dienst der Allgemeinheit stellen.

43 Frauen sind unter den Aktiven, berichtete Rosi Schmitz. Davon entfallen auf Rebgeshain zwölf und auf Ulrichstein neun. Aktuell gibt es vier Jugendwehren mit 43 Mitgliedern, informierte Stadtjugendwart Wolfgang Repp. Die mitgliederstärkste Gruppe hat Bobenhausen mit 17, ihr folgt Kölzenhain mit sieben Mitgliedern. Im Bereich der Jugendarbeit stellte Repp das Florix-Verfahren in Frage. Auch dürfe man die Hürden der vorgeschriebenen Lehrgänge für die Jugendbetreuer nicht so hoch ansiedeln, denn Jugendarbeit müsse einfach Spaß machen.

Des Weiteren gibt es zwei Jugendgruppen mit 32 Kindern. Großes Lob in Sachen Jugendarbeit sprach Repp dem Stadtteil Bobenhausen aus, denn Fabian Frank und sein Team seien sehr engagiert. Von Bobenhausen haben drei Mitglieder die Leistungsspange abgelegt, sie waren die jüngsten der Gruppen. Repp dankte der Stadt, dass die Jugendwehren über einen eigenen Etat verfügen. Er hielt seinen letzten Rückblick, denn er startete als Betreuer einer Bambinigruppe bereits 1992, jetzt erreicht er die Altersgrenze.

Mit 204 Aktiven sind 2017 zehn Einsatzkräfte mehr verfügbar gewesen als im Vorjahr, bilanzierte der Stadtbrandinspektor. Sie gliedern sich in 43 weibliche und 161 männliche Einsatzkräfte, berichtete Andreas Hädicke und er nannte 23 Einsätze. Das Problem mit der Tagesalarmbereitschaft sei nicht besser geworden. Der Ausbildungsstand sei gut, acht Aktive hatten einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang absolviert.

Bei den Wahlen wurde die Führungsebene meist bestätigt: Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke, 1. Stellvertreter Gernut Armschat, 2. Stellvertreter Joachim Erbes, neue Stadtjugendfeuerwehrwartin ist Tina Armschat, ihr Stellvertreter Mirko Hohmann. Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung bleibt Erwin Momberger. Bestätigt wurde Simon Weisensee als Schriftführer.

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