14. Februar 2018, 05:00 Uhr

De Zoch kütt

Kamelle, Kokosnuss und Konfetti-Kanone

Der Ehringshäuser Umzug gehört nicht zu den großen seiner Art, aber er ist nett und familiär. Und er ist sehr speziell, denn dort gibt es kein Prinzenpaar, sondern ein Dreigestirn.
14. Februar 2018, 05:00 Uhr
Die Damen der Gymnastikgruppe geben sich im Zug dynamisch als Achterbahn. (jol)

Gut 300 Aktive von mehreren Karnevalsclubs und aus der Ehringshäuser Vereinswelt zogen am Dienstag bei herrlicher Sonne über die Hauptstraße. Im gemächlichen Tempo hatten die bunt Kostümierten auf Wagen und in Fußgruppen genug Zeit, den mehreren hundert Zuschauern am Weg Bonbons, Popcorn und Kamelle zuzuwerfen oder ihnen einen Likör einzuschenken. Oft ergab sich dabei ein kleines Schwätzchen, was den Umzug durch den Gemündener Ortseil so angenehm macht.

Die Zugleiter freuten sich über einen kleinen Zuwachs bei den Aktiven. Zwei Numern mehr zogen in dem bunten Lindwurm vom und zum Sportheim mit. Einige Beispiele: Das Männerballett des TSV hatte einen Wagen vorbereitet, der einer Wanderhütte glich. Der Faschingsclub Kirtorf kam faschingsglitzernd gefahren. Der Halunkenbus, ein umgebauter alter Reisebus, war mit einer dicken Konfetti-Kanone ausgestattet. Die »Affenbande« stellte sich immer wieder im Kreis auf und warf mit Kokosnuss oder Bananen herum, und mit einem Wagen und Tänzerinnen machte der Angenröder Carneval-Club Stimmung.

Barbarenköpfe wanken

Als »Balloons« kam eine Gruppe aus Zell daher, behangen mit Ddutzenden Luftballons. Die erst kürzlich beim Umzug in Mücke als beste Fußgruppe ausgezeichneten »Gemündener Barbarenköpfe« wankten gewohnt zottelig und mit Blumen daher. Die Gymnastikgruppe aus Ehringshausen verwirrte mit Kostümen, in denen die Damen zu Waggons auf einer Achterbahn wurden - immer wieder boten sie eine tänzerische Einlage, die eine Achterbahnfahrt imitierte. Mit kleinen Booten und als Leuchttürme war das Ehringshäuser Narrenschiff unterwegs. Den Abschluss der Zuges bildete wie gewohnt das Dreigestirn mit Teenie-, Tanz- und Ehrengarde des SV. Als Prinz war Ingo Schmid dabei, den Bauer machte Philipp Heinz, und Anastasia Well winkte als Jungfrau vom Prunkwagen. Wie in Vorjahren, waren die meisten Besucher an der S-Kurve im Ortskern konzentriert. Die auch sonst gute Stimmung wurde in diesem Bereich noch etwas fröhlicher. Auf dem Rückweg in Richtung Sportheim legte die Tanzgarde aus Ehringshausen einen schwungvollen Auftritt hin. (jol)

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