11. Februar 2018, 18:17 Uhr

Rio auf dem Schlossberg

11. Februar 2018, 18:17 Uhr
Die beiden Moderatiorinnen Ute Grimm und Michaela Scharmann haben sich passend zum Motto in prächtige Sambakostüme gehüllt. (Foto: au)

Im Vorjahr feierte Hessens Bergstädtchen mit dem elften Weiberfasching ein »närrisches Jubiläum«. »Rio, Samba, Rhythmus im Blut – am Schlossberg statt am Zuckerhut«. So lautete das Motto der zünftigen Weiberfaschingssitzung. Die brasilianischen Farben Blau, Gelb und Grün dominierten zum Start das Programm in der vollen Narrhalla in der Stadthalle. Passend zum Motto traten die Moderatorinnen Ute Grimm und Michaela Scharman in prächtigen Sambakostümen an.

Den Reigen der tänzerischen Darbietungen eröffnete Funkenmariechen Ellen Schulz. Es musste allerdings erst mit einem Schlüssel aufgezogen werden, damit es so richtig in Schwung kam. Es folgten die »Blau-Weißen Funken« des Kultur- und Sportvereins Ober-Seibertenrod. Schon ein fester Bestandteil des Programmes sind Silke Merz und Kerstin Rühl aus Köddingen.

Diesmal kamen sie als Matrosen und unternahmen eine Reise durch den Vogelsberg. Kein Ort wurde ausgelassen. Im zweiten Teil des Programmes waren sie mit Uwe Braun mit dem Sketch »Frühstücksfernsehen« zu sehen. Hier sollte eine Gymnastiksendung kommen, die einer Kochveranstaltung weichen musste. Da sie dies nicht mit bekamen, gab es tollen Szenen bei der Zubereitung des Essens. Tänzerisch ging es mit der Showtanzgruppe aus dem benachbarten Stumpertenrod weiter. Es folgte die Showtanzgruppe Rebgeshain unter dem Motto »Mir tun die Füße weh« als Westerngirls. Den zweiten Programmteil eröffneten die Damen des SV Chattia mit einem Showtanz. Danach begeisterten zunächst die Lila Funken aus Ulrichstein mit einem Gardetanz. Die Stadthalle verwandelte sich dann in einen Hexenkessel, denn das erste Männerballett des Abends, »Die Spitzklicker« aus Ober-Ohmen/Höckersdorf, wurde angekündigt.

Männerballett mit klasse Leistung

Sie zeigten bei ihrem Showtanz, wie zwei Männergruppen um eine Frau buhlten. Mit ihren tänzerischen und sportlichen Leistungen begeisterten sie die weiblichen Zuschauer. Vor der zweiten kurzen Tanzpause zeigte noch die Garde aus Rebgeshain ihr Können.

Den dritten Programmteil eröffneten die Lollipops aus Höckersdorf. Sie zeigten, wie schnell man sich verändern kann, wenn die Disco ruft und wie es am Morgen danach aussieht. Als »sieben Zwerge« kam die Showtanzgruppe »Stylez« aus Wohnfeld. Sie hatten auch Schneewittchen mitgebracht.

Tänzerische Glanzleistungen gab es dann beim Auftritt der Tanzgruppe »Jugend E 25« aus Ulrichstein, die sich unter dem Motto »Getanzt wird mit de Füß« vorstellten. Den Abschluss bildete das mit Spannung erwartete Ulrichsteiner Männerballett. Das lange Warten auf diesen Programmpunkt lohnte sich allerdings. Bei sportlichen Höchstleistungen mit viel Akrobatik und einer Feuershow hielt es keinen der weiblichen Besucher auf den Plätzen. Frenetischer Beifall war der Lohn für die Leistungen und erst nach einer Zugabe durften sie die Bühne verlassen.

Mit dem großen Finale endete der Weiberfasching nach über viereinhalb Stunden kurz Mitternacht. Insgesamt waren über 100 Aktive auf der Bühne und unzählige Helfer vor und hinter den Kulissen im Einsatz.

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