08. Januar 2018, 19:08 Uhr

Rekordergebnis für Bajazz-Würde

08. Januar 2018, 19:08 Uhr
Präsident Manuel Hensler (l.) und Versteigerungsleiter Holger Korell (r.) krönen Bajazz Benedikt Wiegand. (Foto: ax)

Mit 7882 Euro lag das Ergebnis der Versteigerung des traditionellen Herbsteiner Springerzuges deutlich über den Vorjahresergebnissen, aber trotzdem noch unter den rund 10 000 Euro aus dem Jahr 2015. In der ersten Versteigerungsrunde im Haus des Gastes sah es zunächst nicht nach einem großen Interesse aus. In nur knapp zehn Minuten war die Versteigerung beendet, für das sechste Pärchen wurde gar kein Gebot abgegeben.

Bajazz und die Tiroler Pärchen gingen mit 200 und 60 Euro und die Pärchen zwei bis fünf mit jeweils 30 und 21 Euro in die zweite Runde. Spannend wurde es bei Runde zwei. Patrick Spiegl, Nico Leister, Lars Ruhl und Benedikt Wiegand lieferten sich ein hartes Duell. Für 3810 Euro erfüllte sich am Ende der 31-jährige Prokurist Benedikt Wiegand den Traum vieler junger Männer, einmal den traditionellen Springerzug anzuführen.

Das war das bisher höchste Gebot für die Bajazz-Ehre. Wiegand übertraf Thomas Traud, der 2004 für 3410 Euro den Springerzug anführte. Das Tiroler Pärchen kostete David Ruhl und Martin Heuser 1250 Euro.

Die erzielten Erlöse kommen ausschließlich der Brauchtumspflege zugute und werden beispielsweise für die sehr kostenintensiven Kostüme und Figuren der Herbsteiner Fastnacht verwandt.

Die Versteigerungsversammlung hatte der Präsident der Fastnachtsvereinigung, Manuel Hensler, eröffnet. Er gab einen kurzen Rückblick über die Vorjahresarbeit und machte Werbung für die zahlreichen Veranstaltungen, die am kommenden Samstag, dem 13. Januar, beginnen. Vorjahres-Bajazz Jens Staubach hatte zu Beginn der Veranstaltung die traditionelle Kappe an seinen Nachfolger übergeben.

Ab jetzt heißt es springen

Bürgermeister Bernhard Ziegler begrüßte die Narren in Versform und wies auf die wichtigen Ereignisse hin wie Fußball-WM, die Olympischen Winterspiele und hoffentlich bald eine neue Bundesregierung. Ein Höhepunkt sei natürlich im Januar und Februar die Herbsteiner »Foaselt«. Für den neuen Springerzug heißt es nun fleißig trainieren, denn bereits am kommenden Samstag müssen sich Bajazz und Tiroler Pärchen beim »Abend für den Bajazz« einspringen. Der Hauptauftritt ist dann am Rosenmontag. Hier führt der Springerzug den Rosenmontagsumzug an und er wird dabei von den vielen begeisterten Zuschauern angefeuert und bejubelt. Weitere Informationen auch unter www.fv-herbstein.de.

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