Tierfutter

Spendenkrimi in drei Akten

Freude herrschte in diesen Tagen bei den Mitgliedern des Vereins »Biker and Friends for Animals« in Ermenrod. Dort war eine große Futterspende angekündigt worden.
16. Dezember 2017, 08:15 Uhr
Konstanze Russ, Nachbar Roland Radmacher und ein Mitarbeiter der Spedition laden die Pakete ab mit Spenden für den Gnadenhof in Ermenrod. Auch das Alsfelder Tierheim soll etwas abbekommen. (Foto: hso)

Am Ende war es fast ein »Spendenkrimi« in drei Akten«, erinnert sich Konstanze Russ immer noch schmunzelnd. Denn die überraschende Megaspende macht ihr doch einiges Kopfzerbrechen und vor allem auch Arbeit. »Das sind aber Tage, auf die man sich freut, auch wenn im Vorfeld doch viel an Organisation erforderlich war«, hält sie nach dem glücklichen Ausgang der Aktion fest. Wie fing es an? Auf einer Spendenplattform hatte sie sich bei der Firma »Fressnapf«, die bundesweit Märkte betreibt, für Futterspenden für ihren Gnadenhof angemeldet.

Wann und in welchem Umfang Spenden kommen, war natürlich nicht klar. Ursprünglich habe man erst im nächsten Jahr eine Zusage erwartet. Denn oft kann es einige Monate dauern. Nun kam ein Anruf der Firma und es ging alles sehr schnell. Weil klar war, dass man die 20 Paletten nicht allein abholen und entladen kann, musste der Verein kurzfristig eine Spedition finden, die Tierfutter und Zubehör aus dem Zentrallager nach Ermenrod transportiert.

Vom Umfang der Spende war man völlig überwältigt. Zum Glück fand sich mit der Spedition Kautetzky aus Stadtallendorf kurzfristig eine Firma, die den Transport sehr kostengünstig übernahm. Aber bei der Ankunft des Lkw zeigte sich schnell, dass die Entladung mit dem eigenen Hubwagen nicht möglich war.

Spontan bot Nachbar Roland Radmacher hier mit seinem Frontlader Hilfe an und so konnten die Paletten erst einmal entladen und zwischengelagert werden. Bei der Spende von »Fressnapf« handelt es sich in erster Linie um Tiernahrung aller Art für Katzen, Kaninchen und Hunde, aber auch um Streu, Körbchen mit Kissen und Decken, Kratzbäume und es gibt diverses Tierspielzeug. Oft stammt die Ware aus Retouren oder die Verpackung war kaputt.

Diese galt es dann erst einmal schnell ins Trockene zu bringen, bevor sie weiterverteilt werden kann, so Konstanze Russ. Abnehmer gibt es jedenfalls genug. Neben dem Gnadenhof in Ermenrod sollen noch weitere Einrichtungen profitieren. Der Hof wurde auf einem früheren landwirtschaftlichen Btrieb eingerichtet. Auch will man Sachen an das Tierheim in Alsfeld weitergeben. Für die Zukunft hoffe man auf weitere Spenden dieser Art. Man sei als Verein nun registriert, aber in welcher Häufigkeit und in welcher Menge Spenden ankommen, das sei nicht voraussehbar. Wer dem Verein helfen möchte kann dies in Form von Geldspenden tun. Selbstverständlich werden auch Sachspenden gern genommen.

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