13. Oktober 2017, 19:51 Uhr

Kirtorfs Verbindung zu Luther

13. Oktober 2017, 19:51 Uhr
Viola Euler von den Homberger Schlosspatrioten gibt als Magd »Käthe« bei der Ausstellungseröffnung einen Einblick in die Gedankenwelt der damaligen Zeit. (Foto: pm)

Die aktuelle Ausstellung »Luther und Europa« gibt im Heimatmuseum einen Einblick in wertvolle und bisher wenig beachtete Dokumente aus dem Staatsarchiv Marburg und dem Archiv von Philipp dem Großmütigen von Hessen. Gegliedert ist die Ausstellung mit 24 Schautafeln in verschiedene Themen: Die europäische Dimension der Reformation, ausgehend von den Reformationszentren Wittenberg, Zürich, Marburg, Genf und auch Homberg (Homberger Synode von 1526), wird an vielen Fakten aufgezeigt. Die Ausstrahlung dieser Städte sorgte für die Ausbreitung des neuen Glaubens in Europa und Nordamerika. Hessen war nicht nur eines der Kernländer der Reformation. Philipp der Großmütige versuchte als »europäischer Mittler« im Marburger Religionsgespräch 1529 die Reformatoren in wesentlichen Grundsatzfragen zu einigen. Ein Highlight der Ausstellung ist sicher auch die Verbindung von Kirtorf zu Luther. Alte Dokumente zeigen den Einzug der Reformation in Kirtorf. Recherchen von Karsten Jost haben ergeben, dass der in Kirtorf geborene und zunächst als kath. und dann als ev. Pfarrer tätige Konrad Hirzwig (Hertzwig) (1477-1549) wohl mit Luther studiert hat. Geöffnet ist am Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

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