Die Jahreshauptversammlung der Antrifttaler Wehren fand dieser Tage statt. Gemeindebrandinspektor Franz Josef Kreuter berichtete von einem ereignisreichen Jahr. Er nannte es erfreulich, dass es seit diesem Jahr wieder eine Einsatzabteilung in Vockenrod gibt.

Die Wehrführung besteht aus Berthold Kurz und Sebastian Steinbrecher. Die Zahl der Einsätze ging auf 16 zurück, während es ein Jahr zuvor 58 waren. Ein besonderes Augenmerk gilt der Brandschutzerziehung von Kindern und Schülern. Etwas Neues ist die Brandschutzerziehung mit Flüchtlingen.

Zweimal wurde von Atemschutzgeräteträgern der alljährliche Streckendurchgang absolviert. Ebenfalls wurden zwei Tage für die Digitalausbildung aufgewendet. Es gab die gemeinsame Atemschutz-Großübung und eine Funkübung. Jede Feuerwehr hat intern eigene Veranstaltungen wie Grillfeste, Backhausfest, Oktoberfeste angeboten. Nebenbei wurden die Ferienspiele mitgestaltet.

Die Vereine der Feuerwehren stellten wieder erhebliche Mittel zur Verfügung. Durch den Selbsteinbau der Digitalfunkgeräte in allen Fahrzeugen konnten der Gemeinde 7000 Euro gespart werden. Hierfür bedankte er sich bei Sören Beyer, Andre Decher und Erik Bonnard.

Viel Arbeit hat der Entwurf des Bedarfs- und Entwicklungsplanes gekostet. Er liegt jetzt aber den Gremien zur Entscheidung vor. Da derzeit weder ein Gemeindejugendfeuerwehrwart noch ein Sprecher für die Ehren- und Altersabteilung im Amt sind, erfolgten hier keine Berichte. Die Vertreter aller Ehren- und Altersabteilungen von Antrifttal treffen sich am 22. September um 19 Uhr in Ruhlkirchen, dann soll ein neuer Sprecher für die Abteilung gewählt werden.

Bürgermeister Dietmar Krist führte aus, dass es ein ruhiges, aber übungsreiches Jahr war. Die Ausstattung mit der modernen Technik ist kostspielig.

Fahrzeuge müssen erneuert werden

Die vorhandenen Fahrzeuge sind im Schnitt zwischen 20 und 27 Jahre alt und müssen bald erneuert werden. Es soll ein Löschfahrzeug LF10/6 angeschafft werden. Auch ein Gerätewagen Logistik gehört zu den dringend nötigen Anschaffungen. Da der größte Teil des Stausees bei Seibelsdorf zu Antrifttal gehört, muss auch ein Boot angeschafft werden. Ein Stellplatz ist bereits vorhanden.

Im Anschluss überreichte Krist gemeinsam mit dem Gemeindebrandinspektor die Anerkennungsprämien. Sie ging für 40 Jahre an Norbert Planz, für 20 Jahre an Torsten Hill, an Volker Wicker für 30 Jahre, Andreas Pfeffer für 20 Jahre, Winfried Konle für 40 Jahre, Björn Bera für 20 Jahre und Alexander Schmitt für zehn Jahre sowie an Ralf Hilbert für 30 und André Decher für zehn Jahre. Mit Brandschutzehrenzeichen in Gold wurden Reinhold Fink und Norbert Planz (beide Bernsburg), Wolfgang Freidhof, Lothar Hill und Hubert Pfeffer (alles Ohmes) sowie Winfried Konle (Ruhlkirchen) ausgezeichnet.

In Silber erhielten diese Auszeichnung Michael Reimer (Ruhlkirchen) und Andreas Pfeffer (Ohmes). Für elfjährige Tätigkeit als Schriftführer wurde Marko Ohmacht mit dem Ehrenkreuz in Bronze geehrt.

Die Ehrungen nahmen Landrat Manfred Görig, Kreisbrandmeister Peter Pfeil, Bürgermeister Dietmar Krist und Gemeindebrandinspektor Franz Josef Kreuter vor. Kreisbrandmeister Peter Pfeil ging auf die Situation ein, dass trotz der drei vorhandenen Jugendfeuerwehren ein Gemeindejugendfeuerwehrwart oder eine -wartin fehlt. Mit enormen erheblichen finanziellen Aufwendungen sei es gelungen, die Feuerwehren mit Digitalfunk auszustatten.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Winfried Konle, berichtete abschließend über die Schwierigkeiten zum Aufstellen des Bedarfs- und Entwicklungsplanes. Auf die gute Zusammenarbeit ging in seinem Schlusswort der Alsfelder Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer ein.

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