12. Mai 2017, 05:00 Uhr

Verlassenes Hotel

Schutz gegen Vandalismus

Das einstige Sporthotel am Stadtrand hat eine wechselvolle Geschichte. Einst war es für Tagungen beliebt, jetzt droht nachts ungebetener Besuch. Die Polizei ist eingeschaltet.
12. Mai 2017, 05:00 Uhr
Im verlassenen Hotel waren schon Randalierer. Kürzlich haben Stadt sowie Polizei einige Sicherungsmaßnahmen dagegen veranlasst. (Foto: jol)

Die Zusammenarbeit der Stadt mit anderen Kommunen wird weiter intensiviert: Einstimmig beschlossen wurde am Dienstagabend von der Stadtverordnetenversammlung die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Bildung eines örtlichen Verwaltungsbehördenbezirkes sowie eines Ordnungsbehördenbezirkes mit den Kommunen Feldatal, Grebenau, Romrod und Schwalmtal. Wenn auch die weiteren Kommunalparlamente zustimmen, werden die vier Städte und Gemeinden künftig verschiedene Themen gemeinsam bewältigen. Dazu zählen unter anderem die Gewerbeordnung, die Gefahrenabwehr und die Verfolgung sowie Ahndung von Ordnungswidrigkeiten. Die Aufgaben der unbefristeten Vereinbarung werden vom Magistrat der Stadt Grebenau wahrgenommen.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg informierte auch über aktuelle Themen aus dem Magistrat. Sie hob hervor, dass der Ge- meindeverwaltungsverband nicht der Submissionsstelle des Landkreises beigetreten ist. Der Verband wird laut ihren Angaben demnächst einen Mitarbeiter im Bereich der Finanzen sowie einen weiteren Mitarbeiter im Baubereich einstellen.

Es fehlen Arbeitsplätze

Laut Dr. Richtberg sind die ersten Zusammenführungen der Verwaltungen im Bereich des Verbandes gut gelaufen. Des Weiteren blickte sie auf einen Seniorentreff zurück, bei dem die Zukunft der Stadt beleuchtet wurde. Dabei zeigten sich die Senioren erfreut, dass man sich in Romrod mit vielen Dingen noch selbst versorgen kann.

Kritisch wurde die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen gesehen. So berichteten die Senioren, dass viele Familienmitglieder keine Arbeit in der Gegend finden. Auch wurde von ihnen eine Verschönerung des Ortsbildes sowie eine Sauberhaltung der Bäche angeregt. Demnächst soll zum gleichen Themenbereich auch die Jugend befragt werden.

Feuchttücher hemmen Hebewerk

Zu einem Sorgenkind entwickelt sich nach den Schilderungen der Bürgermeisterin das verlassene Landhotel in Romrod. Kürzlich wurden durch die Stadt sowie die Polizei einige Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Vandalismus vorgenommen. »Der Eigentümer lässt sich nicht kontaktieren, das ist eine schwierige Geschichte«, sagte Richtberg. Von einem weiteren, ganz speziellen Problem, berichtete Romrods Rathauschefin im Stadtteil Ober-Breidenbach. Dort häufen sich in letzter Zeit Pumpenschäden am Schmutzwasserhebewerk. Die Einrichtung zur Entsorgung von Abwässern wird laut ihren Angaben durch feuchte Toilettentücher stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Tücher werden laut ihren Angaben mit dramatischen Folgen über die Toiletten entsorgt. »Keine Feuchttücher in die Toiletten, sondern in den Abfalleimer«, lautete ihr Appell. Die Fasern der Tücher werden ihren Schilderungen zu Folge im Abwasser nicht richtig abgebaut und führen zu den Schäden an den Pumpen.

Lob für Feuerwehrleute

Sichtlich erfreut verkündete die Bürgermeisterin einige Investitionen und Projekte. So ist im August oder September der Startschuss für die Park&ride-Anlage am Bahnhof in Zell geplant. In Planung befindet sich eine neue Küche für das Dorfgemeinschaftshaus in Zell. In Aussicht steht der Baubeginn für den neuen Dorfplatz im Stadtteil Nieder-Breidenbach. Derweil laufen die Arbeiten im Stadtteil Strebendorf bereits auf Hochtouren, das Ende für die Bauarbeiten ist im Oktober vorgesehen. Die Grundsteinlegung für das Projekt Leben und Wohnen im Alter in Romrod findet am 20. Mai um 10 Uhr statt. Für das Romröder Projekt Fairfahrt haben sich bereits über 100 Teilnehmer registriert.

Anlässlich der Stadtverordnetenversammlung wurden drei Ehrenamtskarten an die Feuerwehrleute Reinhold Weitzel, Klaus-Peter Braun und Philipp Weitzel verliehen. Bürgermeisterin Dr. Richtberg lobte die Brandschützer insbesondere für ihr Engagement im Förderverein der Feuerwehr. Sie hob die Öffentlichkeitsarbeit für das Feuerwehrwesen, die Unterstützung bei Investitionen in den Brandschutz sowie die generelle örtliche Hilfsbereitschaft hervor.

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