Verbrauchertipps

Vier Läden im Dorfmittelpunkt

Eine »goldene Hochzeit« der besonderen Art wurde jetzt in Rechtenbach gefeiert. Dabei ging es nicht um zwei Menschen, sondern um vier Geschäfte. Die Ladenzeile an der Frankfurter Straße beherbergt diese vier Geschäfte, die in diesem Jahr alle Geburtstag feiern konnten. Die Reisebörse Haupt (25 Jahre), das Bestattungshaus Stromberg (10 Jahre), Astrids Wäschestubb (10 Jahre) und der Friseursalon von Christina Berg (5 Jahre). Entsprechend gut war die Stimmung schon bei der Begrüßung durch die vier Firmenchefs. Tobias Haupt berichtete von den Anfängen seiner Reisebörse im eigenen Wohnzimmer. Er freute sich, dass er nach 25 Jahren noch als selbstständiges Reisebüro auf dem Markt sei. Patrick Stromberg erinnerte sich, wie er 2008 als Quereinsteiger in das Bestattungswesen kam. Dabei habe er viel Kritik einstecken müssen, dass für ihn kein Platz mehr auf dem Markt sei. Begonnen habe er in Volpertshausen, Wetzlar und Hüttenberg. Mittlerweile habe er mehrere Filialen, in denen er auf die Wünsche der Kunden eingehe. Für seine Ideen habe er damals von Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) den Hessischen Gründerpreis bekommen. Mittlerweile könne er fünf Vollzeitmitarbeitern und drei Mitarbeitern im Fuhrwesen eine Anstellung geben.
06. September 2018, 21:52 Uhr
Johannes Weil

Eine »goldene Hochzeit« der besonderen Art wurde jetzt in Rechtenbach gefeiert. Dabei ging es nicht um zwei Menschen, sondern um vier Geschäfte. Die Ladenzeile an der Frankfurter Straße beherbergt diese vier Geschäfte, die in diesem Jahr alle Geburtstag feiern konnten. Die Reisebörse Haupt (25 Jahre), das Bestattungshaus Stromberg (10 Jahre), Astrids Wäschestubb (10 Jahre) und der Friseursalon von Christina Berg (5 Jahre). Entsprechend gut war die Stimmung schon bei der Begrüßung durch die vier Firmenchefs. Tobias Haupt berichtete von den Anfängen seiner Reisebörse im eigenen Wohnzimmer. Er freute sich, dass er nach 25 Jahren noch als selbstständiges Reisebüro auf dem Markt sei. Patrick Stromberg erinnerte sich, wie er 2008 als Quereinsteiger in das Bestattungswesen kam. Dabei habe er viel Kritik einstecken müssen, dass für ihn kein Platz mehr auf dem Markt sei. Begonnen habe er in Volpertshausen, Wetzlar und Hüttenberg. Mittlerweile habe er mehrere Filialen, in denen er auf die Wünsche der Kunden eingehe. Für seine Ideen habe er damals von Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) den Hessischen Gründerpreis bekommen. Mittlerweile könne er fünf Vollzeitmitarbeitern und drei Mitarbeitern im Fuhrwesen eine Anstellung geben.

Lob vom Bürgermeister

Die Inhaberin der »Wäschestubb«, Astrid Schneider, bedankte sich bei ihrer Vorgängerin Erdmute Piosik, von der sie 2008 einen großen Kundenstamm übernehmen durfte. Sie betreibt das Geschäft im Nebenerwerb und bedankte sich für die gute Nachbarschaft. Die Friseuse Christina Berg erzählte, dass sie schon als Auszubildende von der Selbstständigkeit geträumt habe. Als Alleinerziehende Mutter sei dies aber schwierig gewesen. Der Leerstand des Ladens habe vor etwa sechs Jahren den Stein ins Rollen gebracht und sie darin bestärkt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Glückwünsche des Handels- und Gewerbevereins überbrachte Vorsitzender Tim Kaufmann. Bürgermeister Christof Heller lobte die Ballung der Geschäfte als »geeigneten Dorfmittelpunkt«. Den Inhabern wünschte er weiter gute Ideen und zufriedene Kunden.

Zum Jubiläum hatten sich die Geschäftsinhaber besondere Aktionen ausgedacht. In der Reisebörse gab es Kurzvorträge über Kanada, Ägypten und Montenegro sowie ein Gewinnspiel. Das Friseurstudio bot Vorträge zu Farb-, Typ- und Stilberatung sowie thailändische Kopfmassagen an. Das Bestattungshaus informierte über Bestattungsvorsorge, und in der Wäschestubb gab es neben einem Gewinnspiel auch Sekt, Kaffee und Kuchen. Für Unterhaltung sorgte der Heimat- und Musikverein mit Livemusik.