Verbrauchertipps

Tipps zur Behandlung von Wespenstichen

Wespen sind wegen des heißen Klimas in diesem Sommer früher als sonst aktiv. Sticht eine Wespe zu, ist dies meist nur schmerzhaft – aber in einigen Fällen mitunter gefährlich. Bei einem Stich sollte zuerst der Stachel schnell und vorsichtig entfernt werden, am besten mit einer Pinzette, weil dann weniger Gift in die Wunde gelangt. Anschließend gilt es, die stachelfreie Wunde mit einem feuchten Tuch oder einer Gel-Kühl-Kompresse zu kühlen. Das hilft gegen den Schmerz. Der Juckreiz und die Schwellung lassen sich mithilfe von Gels, die Antihistaminika enthalten, bekämpfen. Mit einem heißen Waschlappen, der auf die Einstichstelle gedrückt wird, kann man versuchen, das eingedrungene Gift zu zerstören. Durch die Hitze sollen die im Insektengift enthaltenen Eiweiße zerfallen. Auch kalte Umschläge mit Essig können helfen, denn Essig zieht das Wespengift aus der Wunde.
10. August 2018, 19:01 Uhr
Redaktion

Wespen sind wegen des heißen Klimas in diesem Sommer früher als sonst aktiv. Sticht eine Wespe zu, ist dies meist nur schmerzhaft – aber in einigen Fällen mitunter gefährlich. Bei einem Stich sollte zuerst der Stachel schnell und vorsichtig entfernt werden, am besten mit einer Pinzette, weil dann weniger Gift in die Wunde gelangt. Anschließend gilt es, die stachelfreie Wunde mit einem feuchten Tuch oder einer Gel-Kühl-Kompresse zu kühlen. Das hilft gegen den Schmerz. Der Juckreiz und die Schwellung lassen sich mithilfe von Gels, die Antihistaminika enthalten, bekämpfen. Mit einem heißen Waschlappen, der auf die Einstichstelle gedrückt wird, kann man versuchen, das eingedrungene Gift zu zerstören. Durch die Hitze sollen die im Insektengift enthaltenen Eiweiße zerfallen. Auch kalte Umschläge mit Essig können helfen, denn Essig zieht das Wespengift aus der Wunde.

Bei einem Stich in den Mund können die Atemwege so stark anschwellen, dass man ersticken kann. In diesem Fall sollte man sich unbedingt auf den Weg zum Notdienst machen und dabei möglichst Eiswürfel lutschen, um der Schwellung entgegenzuwirken.