14. August 2018, 12:35 Uhr

Landtagswahl

Thorsten Schäfer-Gümbel beruft Gießener Gerhard Merz in Schattenkabinett

Ein Mittelhesse holt den anderen Mittelhessen: Gerhard Merz soll Thorsten Schäfer Gümbels Regierungsteam der hessischen SPD im Fall eines Wahlerfolgs ergänzen.
14. August 2018, 12:35 Uhr
(Foto: Oliver Schepp)

Der SPD-Spitzenkandidat für die hessische Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, hat den Sozialexperten Gerhard Merz aus Gießen in sein Schattenkabinett berufen. Der 66 Jahre alte Landtagsabgeordnete soll bei einer möglichen Regierungsübernahme das Ressort «Soziales und Arbeit» übernehmen. Merz kündigte am Dienstag in Wiesbaden an, als möglicher neuer Minister die SPD-Pläne für eine vollständige Gebührenfreiheit von Kitas rasch umsetzen zu wollen.

«Kostenfreie und qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung ist zugleich immer auch wesentlicher Eckpfeiler einer umfassenden Strategie gegen Kinderarmut», erklärte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Außerdem wolle er die soziale Infrastruktur verbessern - dazu zähle die Beratung von Migranten oder von Jugendlichen, die sich mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz schwer tun.

Mit Merz verbinde ihn ein jahrzehntelanges berufliches und persönliches Vertrauensverhältnis, betonte Schäfer-Gümbel. Der SPD-Chef war nach eigenen Worten von 1998 bis 2002 Büroleiter von Merz, der zu dieser Zeit als Dezernent für Soziales, Jugend und Schule der Stadt Gießen arbeitete. In Hessen wird am 28. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Als Abgeordneter tritt Merz nicht mehr an.
 

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