12. November 2010, 20:34 Uhr

Robert-Sommer-Straße wird von Verkehr entlastet

Gießen (ck). Mit einer veränderten Verkehrslenkung möchte die Stadt zum einen die allmorgendlich extrem angespannte Verkehrssituation an der Ringabfahrt Kleinlinden/Klinikum beruhigen, andererseits die aus dem hohen Fahrzeugaufkommen resultierenden Belastungen für die Anwohner der Robert-Sommer-Straße reduzieren: Ab sofort ist an der Kreuzung mit der Frankfurter Straße das Rechtsabbiegen für all jene Kraftfahrer verboten, die von der Autobahn kommen.
12. November 2010, 20:34 Uhr
Fahrer in Richtung Schubertstraße haben eine eigene Rechtsabbiegespur erhalten. (Foto: Schepp)

Der Verkehr in Richtung Stadtmitte wird nun ausschließlich über die zweispurige Frankfurter Straße geführt. Am Abzweig Schubertstraße wird eine längere Abbiegespur eingerichtet. Darüber hinaus soll das neue Lenkungsmodell, das als Verkehrsversuch zunächst auf ein halbes Jahr ausgelegt ist, durch veränderte Ampelphasen unterstützt werden.

Wie Stadtbau- und planungsdezernent Thomas Rausch am Freitag vor der Presse erläuterte, habe der Bau der beiden Kreisverkehre an der Ringabfahrt nicht die erwünschte positive Wirkung entfaltet. »Durch das hohe Fahrzeugaufkommen in diesem Bereich stauen sich die Autos im Stoßverkehr jeden Morgen noch immer vom Beginn der Robert-Sommer-Straße zurück durch die Kreisel bis auf die Ringabfahrt. Das ist das reinste Chaos.« Verkehrszählungen haben ergeben, dass an Werktagen zwischen 6.15 und 7.15 Uhr 600 Wagen (Pkw und Lkw) vom Gießener Ring in die Robert-Sommer-Straße einfahren wollen.« Zwischen 6 und 18 Uhr seien es insgesamt 3200; das seien zwei Drittel des gesamten Verkehrsaufkommens von der Autobahnabfahrt Kleinlinden in Richtung Stadtmitte. Nur ein Drittel benutze die Frankfurter Straße.

Dabei handele es sich keineswegs nur um Autofahrer, die als Ziel das Klinikum oder das Behördenzentrum hätten. Auch an der Uhlandschule am Aulweg sei der Verkehr noch sehr dicht. Diese hohen Belastungen seien den Bewohnern nicht länger zuzumuten - vor allem vor dem Hintergrund, dass auf der zweispurigen Frankfurter Straße in der gleichen Zeit durchaus noch Kapazitäten frei wären.

Deshalb habe man sich - so Rausch - bei der Stadt entschieden, eine Verlagerung der Verkehre anzustreben. Begleitet werde der Versuch von weiteren Zählungen, um in einem halben Jahr belastbare Resultate vorlegen zu können. Der aus Richtung Kleinlinden kommende Verkehr bleibe von der Maßnahme unberührt.

Um die dadurch steigende Zahl der Fahrzeuge auf der Frankfurter Straße zu entlasten, wurde eine eigene Abbiegespur in die Schubertstraße eingerichtet. Die Ampelphasen an den Kreuzungen Frankfurter-/Robert-Sommer-Straße, Frankfurter-/Schubertstraße, Aulweg/Schubertstraße und Schubert-/Gaffkystraße sind nach Worten des Verkehrsdezernenten an die neue Situation angepasst worden.

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