07. August 2018, 21:52 Uhr

Projekte in Gefahr

07. August 2018, 21:52 Uhr

Deutschland stöhnt unter sengender Hitze und extremer Trockenheit, in Skandinavien brennen Wälder und in Griechenland sterben über 80 Menschen in den verheerenden Brandinfernos. Kaum vorstellbar, aber wahr – auf den Philippinen tobte zeitgleich das Tropentief »Henry« und brachte durch tagelangen Starkregen weitläufige Überschwemmungen ungeahnter Ausmaße nach Olongapo, dem Ort, an dem die Gießener Hilfsorganisation »Lotus« einige Projekte betreut. Die meisten Straßen in und um Olongapo seien für den Verkehr gesperrt und nicht mehr passierbar. 80 der 138 Dörfer der Großgemeinde seien überflutet und von Erdrutschen betroffen gewesen. Mindestens 724 Familien müssten in Auffanglager gebracht und evakuiert werden, schreibt Heinricht Treutner von »Lotus«.

Mehrere Menschen vermisst

Der Stadtrat von Olongapo habe den Notstand ausgerufen. Mehrere Menschen würden vermisst. Such- und Rettungstrupps seien im Einsatz, um die Vermissten zu suchen. Die über die Ufer getretenen Flüsse hätten das Hab und Gut Tausender vernichtet. »Lotus erreichte ein Hilferuf, um den betroffenen Opfern Grundnahrungsmittel wie Reis zur Verfügung stellen zu können«, schreibt Treutner. Der Gründer des Vereins betreut seit 14 Jahren soziale Hilfsprojekte auf den Philippinen und bittet um Hilfe. »Wer diesen Menschen helfen möchte, kann dies mit einer Spende an uns tun«, sagt Treutner.

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