12. September 2018, 22:02 Uhr

Neue Mensa und ein Wunschzettel

12. September 2018, 22:02 Uhr
Spatenstich mit Sand und Bagger: Auf den Anbau freuen sich nicht nur die Schulkinder, sondern auch (v. l.) Rektor Rosenbaum, Stadträtin Eibelshäuser, Katja Buß und Jutta Müller vom Hochbauamt und Architekt Klaus Wagner. (Foto: pd)

Die Dritt- und Viertklässler der Weißen Schule wollten auf Nummer sicher gehen. Zum feierlichen Spatenstich mit Vertretern der Stadt und des Architekturbüros Schmees & Wagner hatten sie einen Wunschzettel mitgebracht. »Wir wünschen uns wieder ein Klettergerüst«, stand auf dem Blatt mit vielen Kinderunterschriften. Stadträtin Astrid Eibelshäuser versprach, das Anliegen der Wiesecker Grundschüler im Blick zu behalten.

Fest zusagen konnte die Schuldezernentin am Mittwoch dagegen, dass in den kommenden Monaten an der Nordwestseite des Schulgebäudes eine neue Mensa als eingeschossiger Anbau entstehen wird. Nach den Sommerferien 2019 soll der Anbau fertig sein. Dann können im Speisesaal 240 Schüler (derzeit besuchen 250 Kinder die Weiße Schule) in zwei Schichten ihr Mittagessen einnehmen, es entsteht eine Ausgabeküche mit den notwendigen Nebenräumen. Auf dem Dach der Mensa entsteht ein »grünes Klassenzimmer« in Form eines begehbaren Gründaches mit Sitzmöglichkeiten.

Der Westflügel des Schulgebäudes soll durch einen zweigeschossigen Anbau, der gestalterisch an die vorhandene Bausubstanz angepasst wird,erweitert werden. Hier entstehen zwei neue Klassenräume, ein Büro mit Erste-Hilfe-Raum, ein Differenzierungsraum und eine Toilette, die auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist.

Im Altbau der Weißen Schule sind ab Sommer 2019 ebenfalls weitere Arbeiten vorgesehen. Dort werden ein PC-Raum, eine Bibliothek, ein Ruheraum sowie ein neues, größeres Lehrerzimmer eingerichtet. Die gesamte Baumaßnahme soll 2020 abgeschlossen sein. Die Kosten werden nach jetzigem Stand bei 1,85 Millionen Euro liegen. Der Großteil der Investitionssumme kommt aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes (KIP), die Stadt steuert 370 000 Euro bei.

Die vorbereitenden Planungen wurden vom Hochbauamt in der Regie von Katja Buß erarbeitet, Ausführung und Bauüberwachung erfolgen durch das Büro Schmees & Wagner. »Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht mit der Baustelle«, sagte Schulleiter Hans Rosenbaum, bevor Erwachsene und Schulkinder zum Spaten griffen.

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