Mit Schwung durchs Pixelland

11. Februar 2018, 19:51 Uhr
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Von Guido Tamme , 3 Kommentare
Finale nach fünf unterhaltsamen Stunden: KFA-Vorsitzender Rudi Pitz (l.) bedankt sich bei allen Mitwirkenden der Allendorfer Prunksitzung 2018. (Foto: ta)

Gießen-Allendorf (ta). »Karneval im Pixelland« lautete das Motto der Prunksitzung der Karneval-Freunde Allendorf am Samstagabend. Die Gastgeber hatten das Bühnenbild in der liebevoll dekorierten Mehrzwecknarhalla danach ausgerichtet, und der souveräne Sitzungspräsident Jens Keller ging ein seinen gereimten Moderationen fast durchweg darauf ein. Im Programm allerdings schimmerte das Thema des Abends nur selten durch. Da beherrschtem vor allem schwungvolle Tänze und stimmungsvolle Musik die Bühne. Aber es gab auch rhetorische Perlen.

Diesen Reigen eröffnete Elmar Klee, der von seinem Rücktritt zurückgetreten war und als »Deichgraf« in gereimter Form unterhaltsame Episoden aus dem Dorfgeschehen schilderte. Ein Dauerbrenner ist auch die Gruppe »Stromkasten 64«, die deutlich besser als im Vorjahr war.

Wie gewohnt in Frauenkleider geschlüpft waren die KFA-Aktiven Wilfried Schneider und Hans Luh, die in ihrem Zwiegespräch allerhand Sorgen älterer Frauen karikierten, vor allem medizinischer Art. Erstmals in die Bütt gewagt hatte sich der Einheimische Bernhard Lefevre, der als »Hofnarr« mit feinem Witz und Selbstironie dem Publikum das ABC des Karnevals deklinierte.

Schlager mit rutschender Hose

Gleichfalls seine Premiere auf der Allendorfer Narrenbühne hatte das Männerballett »Elefantenfüße«. Die Muschenheimer ließen in ihrer flotten Inszenierung auch artistische Fähigkeiten erkennen. Gleich zweimal verwöhnte die Funkengarde des Heuchelheimer Carneval-Vereins die Besucher. Aber natürlich waren auch die Gastgeber aktiv: Mit den Kids/Teens, mit der routinierten KFA-Garde und mit früheren Tänzerinnen und Tänzern, die jetzt als »Büchsen und Pinsel« firmieren.

Das musikalische Programm wurde ebenfalls von den KFA beherrscht. Stimmungslieder präsentierte die »No Name Group«. Stephan Schreiber hatte sich für seinen Playback-Beitrag die Schlagersängerin Anna Maria Zimmermann ausgewählt; allerdings hatte »Tippse« mit einer rutschenden Hose zu kämpfen. Für einen Höhepunkt sorgten wieder einmal die »Aandorfer Domspatzen«. Auch die Gruppe »GOW« aus Krofdorf-Gleiberg brachte den Saal zum Schunkeln.

Einziger Wermutstropfen der Sitzung war die Überlänge: Erst nach fünf Stunden (inklusive Raucher-Pause) durften die dann noch nicht Ermatteten unter den gut 300 Besuchern die Sektbar ansteuern. Vielleicht überlegen sich die Karneval-Freunde ja doch einmal, ihr insgesamt attraktives Programm ein wenig zu straffen.

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