Ministerpräsident würdigt Leistung von Prof. Weidner

09. August 2018, 22:07 Uhr
Volker Bouffier würdigt die Leistungen von Prof. Wolfgang Weidner. (Foto: pm)

Gießen/Wiesbaden (pm). Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Donnerstag vier Bürgern den Verdienstorden der Bundesrepublik überreicht und drei weitere mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Aus Gießen stammte dabei Prof. Dr. Wolfgang Weidner. »Die Geehrten haben sich in besonderem Ausmaß um die Gesellschaft verdient gemacht. Ohne eine Gegenleistung zu verlangen, schreiten sie mit großem persönlichen Einsatz zur Tat und stellen ihre wertvolle Zeit in den Dienst der Gemeinschaft. Ihr Handeln über Jahre und Jahrzehnte hinweg ist beispielhaft. Die Geehrten sind Vorbilder«, sagte Bouffier.

Weidner erhielt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik. Der 70-jährige Urologe und Dekan des Fachbereichs Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen engagiert sich herausragend im medizinischen Bereich. 1999 gründete Weidner das Hessische Zentrum für Reproduktionsmedizin, begleitet es seitdem intensiv und hat es erfolgreich in die Strukturen der JLU und des Fachbereichs integriert. Dies wurde auch durch wesentliche wissenschaftspolitische Veränderungen unterstützt, die ebenfalls maßgeblich durch Weidner initiiert wurden, wie zum Beispiel durch seine langjährige Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Andrologie, die sich mit der Fortpflanzung des Mannes beschäftigt.

Erster hauptberuflicher Dekan

Als erster hauptberuflicher Dekan des Fachbereichs Medizin übernimmt Weidner seit Ende 2015 weiterhin an zentraler Stelle Verantwortung. Dieses Amt hatte er im Nebenamt bereits von 2006 bis 2009 inne. »Professor Weidner hat sich durch sein langjähriges, beständiges und uneigennütziges Engagement als Arzt, in der Wissenschaft und in der Forschungspolitik herausragende Verdienste erworben«, sagte Bouffier. Seit 1993 ist er Professor für Urologie. Von 1993 bis 2015 war er Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie. Weidners Arbeitsschwerpunkte liegen in der nicht-invasiven Behandlung via Lasertechnik von Blasen- und Nierenkrebs sowie Prostataerkrankungen.

Umfangreiche Publikationen

Seine Aktivitäten gehen weit über die Klinik hinaus. Von 2011 bis 2015 wirkte er ehrenamtlich als Vizepräsident der von Behring-Röntgen-Stiftung. Seit 2015 gehört er dem Kuratorium der Stiftung an. Er übt zahlreiche Ehrenämter und Funktionen aus, etwa in der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Von 2004 bis 2013 war er Mitglied im Krankenhausausschuss der Landesärztekammer. Von 2007 bis 2013 amtierte er als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Andrologie. »Darüber hinaus unterstreicht die umfangreiche wissenschaftliche Publikationstätigkeit Weidners akademische Exzellenz und die internationale Ausstrahlung seiner Forschungsaktivitäten«, sagte der Ministerpräsident.

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