Kurz notiert

07. Juni 2018, 21:48 Uhr
Eine dieser Sitzgarnituren auf dem Schiffenberg ist gestohlen worden. (Foto: pm)

Europatag in der TLS – Ganz im Sinne des Themas »Europa in Bewegung« gestalteten Lehrkräfte und Schüler der Theodor-Litt-Schule, die seit 16 Jahren dem Europaschulprogramm angehört, ihren Europatag. Themen wie »Mobilität der Zukunft, Gender und Steuern im europäischen Kontext« wurden in großer Runde mit Peter Schönhöffer von attac und Jörg Cezanne (Bundestagsabgeordneter, Die Linke) diskutiert. Ausstellungen zu »Rechtspopulismus in Europa« und »Sinti und Roma« gingen der Frage nach, wie Vorurteile entstehen und welche extremen Auswirkungen diese haben können. Dieses Thema setzte sich fort in einer Aufführung des Kurses »Darstellendes Spiel« zur Verfolgung von Sinti und Roma unter der Leitung von Aldona Watolla. Viel Bewegung gab es am Schwanenteich. Hier hatten sich die Sportlehrer – voran Stefanie Werle und Jonas Schäfer – einiges einfallen lassen. Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser und der stellvertretende Schulleiter Richard Spanke würdigten die Aktivitäten.

Sitzgarnitur entwendet – Einen besonders unverfrorenen und dreisten Diebstahl beklagt die Stadtverwaltung und sicher auch viele Besucher des Schiffenberges. Eine der Sitzgarnituren vor der erst im letzten Jahr neu hergerichteten Grillhütte auf dem Schiffenberg ist gestohlen worden. Es handelt sich um einen Tisch und zwei Bänke – aus massivem Eichenholz hergestellt und jedes Teil entsprechend schwer. Da davon ausgegangen wird, dass ein Abtransport nicht ganz einfach zu bewerkstelligen war und unmöglich nur von einer Person umgesetzt werden konnte, bittet die Stadt etwaige Zeugen darum, sich entweder beim Liegenschaftsamt der Stadt (06 41/30611 84) oder bei der Polizei (06 41/70 060) zu melden.

Die Trauer niederschreiben – Der Hospiz-Verein Gießen bietet Menschen in Trauer einen geschützten Ort, an dem sie trauern dürfen und wo sie Mitmenschen antreffen, die ihnen auf ihrem individuellen Weg durch die Trauer begleitend zur Seite stehen. Zum Beispiel auch durch den Trauer-Workshop »Biografisches Schreiben in Krisenzeiten«. Unter fachlicher Anleitung begeben sich die Teilnehmer auf den Weg, Schreiben als Mittel zur Selbsterforschung einzusetzen. Eine feste, zur Verschwiegenheit verpflichtete Kleingruppe von maximal acht Teilnehmern ist vorgesehen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs umfasst acht Montagabende von 18 bis 20 Uhr in der Paul-Zipp-Straße 183. Los geht es am 11. Juni. Der Kurs ist kostenfrei, Interessierte können sich bei Marion Lücke-Schmidt anmelden (Tel. 06 41/3 01 28 12, info@hospiz-verein-giessen.de).

Jugendwerkstatt spendet Fahrräder – Die Arbeitsloseninitiative Gießen freut sich über zwei Fahrräder, die von der Fahrradwerkstatt der Jugendwerkstatt hergerichtet und verkehrstüchtig gemacht wurden und nun als Leihfahrräder zur Verfügung stehen. Sie können von allen Besucher der Arbeitsloseninitiative kostenlos ausgeliehen werden, zum Beispiel um Besorgungen in der Stadt zu erledigen. Die beiden robusten, stadttauglichen Damenräder mit niedrigem Einstieg sind auch für »Anfänger« gut zu handhaben. Die Anschaffung und Bereitstellung der Fahrräder sind Teil eines Fahrrad-Projektes, das die Arbeitsloseninitiative in diesem Jahr mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Anstoß anbietet. Ziel des Projektes ist es laut einer Pressemitteilung, Menschen mit wenig Geld zu unterstützen, mehr Fahrrad zu fahren.

Fest der Gemeinwesenarbeit – Das traditionelle Maifest der Gemeinwesenarbeit Gießen-West des Diakonischen Werks fand wieder im Wilhelm-Liebknecht-Haus im Leimenkauter Weg und dem angrenzenden Außengelände statt. Über 100 Menschen nutzen die Angebote zum Basteln, Klettern oder Kinderschminken. Die Verpflegung wurde von unterschiedlichen Gruppen vorbereitet. Die Frauen aus der interkulturellen Gruppe etwa hatte gemeinsam Kuchen gebacken und bereicherten das Büfett mit süßen und deftigen Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern. Die Jugendvertretung sorgte für Getränke und die Mitarbeiter beteiligten sich mit gegrillten Würstchen. Erfreulich war vor allem die bunte Mischung der Besucher, die unterschiedlichen Gruppen der Gemeinwesenarbeit angehörten.

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