08. April 2008, 21:16 Uhr

Dank ständiger Innovationen auf der Erfolgsspur

Gießen (pd). 1993 standen bei der Werth Messtechnik GmbH 35 Mitarbeiter unter Vertrag. Der Umsatz lag seinerzeit bei umgerechnet 4 Millionen Euro. Heute beschäftigt das seit 50 Jahren in Gießen ansässige Unternehmen in der Siemensstraße rund 200 Menschen, und der Umsatz ist auf 30 Millionen Euro gestiegen.
08. April 2008, 21:16 Uhr
Werth-Gesellschafter Dr. Christoph (l.) und sein Stellvertreter Dr. Schniewind (r.) zeigen OB Haumann und Abteilungsleiterin Wilcken-Görich eines der Spitzenprodukte des Unternehmens: Das weltweit erste Multisensor-Koordinatenmessgerät für das dreidimensional Messen nach dem Prinzip der Computertomografie. (Foto: pd)

Dass es in diesem Jahr noch mehr Gründe zum Feiern geben wird, unterstrich der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Ralf Christoph gestern gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. Bernd-Jochen Schniewind. Schließlich wurde der Sitz des 1951 gegründeten Firma vor genau 50 Jahren nach gießen verlegt. Dass sich der führende Hersteller von Profil- und Messprojektoren auf der Erfolgsspur befindet, wird auch beim Blick auf das Außengelände deutlich. Dort entsteht derzeit für 2,5 Millionen Euro ein Anbau, der am »Tag der offenen Tür« am 18. September offiziell eingeweiht wird.

Beeindruckt von Wachstum und Mut zur Innovation zeigten sich auch Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann und Sabine Wilcken-Görich als Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung bei ihrem Besuch des Unternehmens. »Wir wollen Gießen gemeinsam voranbringen«, sagte der OB und verwies auf hochkarätige Gesellschaten, die gerade im Bereich zwischen Schiffenberger Weg und Heegstrauchweg angesiedelt seien. Die Unternehmensspitze hatte den beiden Gästen zuvor einen Einblick in die Produktpalette der Firma Werth gegeben. Der international führende Hersteller von Multisensor-Koordinatenmessgeräten entwickelt und produziert in Gießen Messgeräte, die Werkstücke mit Genauigkeiten von wenigen Mikrometern vermisst und somit in Bereichen arbeitet, die dem Bruchteil der Dicke eines menschlichen Haares entsprechen.

Christoph, der die Gesellschaft 1993 übernommen hatte, nannte einige Beispiele für Spitzenleistungen seines Unternehmens. So habe Werth das weltweit schnellste Koordinatenmessgerät in Multisensorbauweise entwickelt. Dabei sorgt ein innovatives Antriebskonzept auf der Basis von Linearmotoren (bekannt durch den Transrapid) für höchste Messgeschwindigkeit. Auch die weltweit ersten Multisensor-Koordinatenmessgeräte für das dreidimensionale Messen nach dem Prinzip der Computertomografie in Kombination mit weiteren Sensoren wurden in der Siemensstraße entwickelt und produziert.

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