07. Juli 2011, 20:05 Uhr

Auf Soldaten folgen 100 Zöllner

Gießen (mö). Wer regelmäßig an der Licher Straße unterwegs ist, dem sind die Bauarbeiten hinter der Mauer der früheren Bergkaserne aufgefallen. Seit einigen Tagen hat man freien Blick auf die nunmehr sanierte Fassade des früheren Blocks A 1. Hier sollen bis Jahresende insgesamt rund 100 Mitarbeiter des Gießener Hauptzollamts zusammengezogen werden.
07. Juli 2011, 20:05 Uhr
Bis September soll die Sanierung des früheren Kasernenblocks an der Licher Straße abgeschlossen sein. Dort sollen 100 Mitarbeiter des Zolls unterkommen. (Foto: Schepp)

Dies teilte auf GAZ-Anfrage der stellvertretende Pressesprecher Rainer Lange mit. Bis Mitte September soll die Sanierung des Gebäudes abgeschlossen sein, sagte Lange. In dem früher von der Bundeswehr genutztren Trakt werde die gesamte Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts unterkommen. Auch 15 Mitarbeiter der bislang in Wetzlar stationierten Mobilen Kontrollgruppe, die für Verkehrskontrollen zuständig ist, werde in dem Gebäude untergebracht, erläuterte Lange. Um die Dienstfahrzeuge der Mitarbeiter unterzubringen, sei zudem eine weitere alte Militärliegenschaft umgebaut worden. Aus der früheren Reithalle sei eine Garage mit rund 30 Stellplätzen geworden. Im Oktober 2010 hatte die Sanierung begonnen.

Wie Lange weiter erläuterte, sei noch nicht entschieden worden, inwieweit der Zoll noch weitere Liegenschaften im Bereich des Gebäude-Karrees an der Licher Straße nutzen werde. In Frage kämen die Blocks A 3 und A 4, die vom Zoll derzeit teilweise zwischengenutzt würden. Es sei jedenfalls auch der Wunsch der Stadt, dass sich das Hauptzollamt, das derzeit hauptsächlich im nördlichen Teil der früheren Kaserne an der Grünberger Straße residiert, in dem Bereich an der Licher Straße konzentriert.

Wie mehrfach berichtet, sehen die Pläne der Stadt für die Bergkaserne die Ansiedlung eines Verbrauchermarkts an der Grünberger Straße und eine Wohnnutzung in Richtung Kugelberg vor. Die 1887 eingeweihte Kaserne beherbergte bis zum Jahr 2006 deutsche Truppen. Seit 2007 wird sie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) verwaltet und soll einer Vermarktung zugeführt werden.

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