25. Juni 2008, 16:58 Uhr

Zeitgemäße Ausstattung im Rahmen der Standortsicherung

Reiskirchen (tr). Der erste Spatenstich für die neue Johanniter-Rettungswache in der Reiskirchener Goethestraße wurde am Mittwochmittag vollzogen. Damit, so der Johanniter-Regionalvorstand Oliver Meermann, gehe ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Denn das bisherige Domizil der Rettungswache in der Gartenstraße sei schon lange nicht mehr zeitgemäß ausgestattet gewesen.
25. Juni 2008, 16:58 Uhr
Spatenstich für die neue Johanniter-Rettungswache in Reiskirchen mit JUH-Regionalvorstand Oliver Meermann (6. von links), Bürgermeister Holger Sehrt (7. von links), dem Ersten Beigeordneten Karl Kräter (5. von links) und dem Architekten Holger Datz (2. von links). (Foto: tr)

Reiskirchen (tr). Der erste Spatenstich für die neue Johanniter-Rettungswache in der Reiskirchener Goethestraße wurde am Mittwochmittag vollzogen. Damit, so der Johanniter-Regionalvorstand Oliver Meermann, gehe ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Denn das bisherige Domizil der Rettungswache in der Gartenstraße sei schon lange nicht mehr zeitgemäß ausgestattet gewesen. So habe man vor der Frage gestanden. »Renovieren oder neu bauen«. Und da habe man sich für den Neubau entschieden. Denn an der alten Rettungswache wären erhebliche Sanierungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um eine den gestzlichen Vorgaben entsprechende Ausstattung für Rettungswachen zu erreichen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine zeitgemäße und angenehme Arbeitsumgebung zu bieten. Kosten: rund 200 000 Euro.

Das bisherige Gebäude habe man am selben Tag von der Gemeinde Reiskirchen käuflich erworben und werde es künftig für soziale Zwecke wie Aus- und Weiterbildung nutzen, erklärte Meermann. Es sei den Vertretern der Gemeinde zu verdanken, dass jetzt eine adäquate Lösung gefunden wurde. Mit dem geplanten Neubau in der Goethestraße gegenüber dem Altenheim werde nach Lollar und Wetter ein weiteres Mal das »inovative und richtungsweisende Rettungswachen-Konzept der Johanniter umgesetzt«.

Möglich wurde dies auch durch die Bereitschaft der Gemeinde Reiskirchen, das Grunstück in Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Das Konzept beinhaltet neben einer energieeffzienten und ebenerdigen Bauweise des Gebäudes auch eine Optimierung des Desinfektions- und Hygienebereiches.

Auf dem großen Grundstück wird in eingeschossiger Bauweise gebaut. Das Gebäude verfügt neben einer Fahrzeughalle auch über die nötigen Aufenthaltsräume für das Personal, ein Materiallager sowie über Sanitärenanlagen. Im Außenbereich werden vier Parkplätze für das Persomal eingerichtet; notfalls können auch noch weitere Stellmöglichkeiten auf dem vorhanden Gelände geschaffen werden. Auch für eine eventuelle Erweiterung stünde noch ausrechend Platz zur Verfügung, sagte Meermann.

Mit diesem Neubau geht eine jahrelange Standortsicherung durch den Landkreis Gießen einher, bei der auch die geforderte Nähe zur Autobahn erhalten bleibt. Für die Johanniter sei entscheidend gewesen, dass die Rettungswache in Reiskirchen bleibt und für den alten Standort eine sinnvolle Nutzung gefunden wurde, betonte Bürgermeister Holger Sehrt in seinem Grußwort.

Zum ersten Spatenstich waren auch zahlreiche Gäste erschienen. So konnte Meermann neben dem Bürgermeister auch den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Reiskirchen, Karl Kräter, für den Landkreis Gießen Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld, den Beauftragten für den Rettungsdienst, Horst Jeckel, den zuständigen Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Hans Rechenberg, den Architekten Holger Datz, den Geschäftsführer des Rettungsdienstes Mittelhessen, Markus Müller, sowie zahlreiche Mitarbeiter der Johanniter begrüßen.

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