11. August 2016, 09:27 Uhr

Kommt Großmetzgerei? Investor Fischer dementiert

Pohlheim (chh). Handelt es sich bei dem geheimen Ankermieter, der sich auf dem Gewerbegebiet Garbenteich-Ost niederlassen will, um die Großmetzgerei Wilhelm Brandenburg? Ja, glaubt zumindest die Bürgerinitiative.Wir haben nachgefragt.
11. August 2016, 09:27 Uhr
(Foto: dpa)

Auf der BI-Facebook-Seite sind seit Mittwochmorgen mehrere Artikel von Frankfurter Zeitungen verlinkt, die über die Standortsuche der Rewe-Tochter berichten. Dazu schreibt die Bürgerinitiative: »Der Investor hinter dem Investor!« Im Gespräch mit dieser Zeitung betont der BI-Vorsitzende Olaf Bappert, einen entsprechenden Hinweis erhalten zu haben.

Die GAZ hat bei der Rewe-Gruppe in Köln nachgefragt: Es sei richtig, dass Wilhelm Brandenburg derzeit prüfe, sich räumlich zu verändern, sagt Pressesprecher Andreas Krämer. »Diese Überlegungen sind aber bei Weitem noch nicht in einem Stadium, in dem man über konkrete Pläne, Folgen oder gar künftige Standorte sprechen könnte.« Investor Jörg Fischer wird deutlicher: »Da ist definitiv nichts dran. Es hat keinerlei Gespräche mit der Großmetzgerei gegeben.« Fischer betont zudem, dass die Rewe-Tochter auch nicht der Interessent sei, der im vergangenen Jahr einer kleinen Runde Pohlheimer Politiker seine Pläne präsentiert hat.
    
Kritik an Gerüchteküche
    
Bürgermeister Udo Schöffmann sagt ebenfalls, mit einer Metzgerei sei zu keinem Zeitpunkt gesprochen worden. Zudem kritisiert der Rathauschef, dass die BI zum wiederholten Male Gerüchte in die Welt setze, an denen nichts dran sei.
Wilhelm Brandenburg hat vier Produktionsstätten in Timmendorfer Strand, Netphen, Dreieich und Frankfurt und beliefert alle deutschen Rewe-Supermärkte mit Wurstwaren. Das Unternehmen hat 1700 Mitarbeiter und macht 600 Millionen Euro Umsatz. Weil die Fleischerei in Frankfurt zu klein geworden ist, wird ein neuer Standort gesucht. Die Stadt am Main würde das Unternehmen gerne halten, es gibt aber Probleme, auf dem dicht besiedelten Gebiet die benötigte Fläche bereitzustellen. Daher ist die Rewe-Tochter Medienberichten zufolge auch mit anderen Städten und Kommunen im Gespräch. Gerüchten zufolge ist ein 500 Meter langes und 300 Meter breites Produktionsgebäude geplant, das 15 Hektar beansprucht.

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