16. Dezember 2011, 14:28 Uhr

Neun Wärmebildkameras für Feuerwehren im Kreis

Gießen/Linden (pm/age) Mit insgesamt 93160 Euro fördert der Landkreis Gießen im Haushaltsjahr 2011 die materielle Ausstattung der Brand- und Katastrophenschützer. Landrätin Anita Schneider übergab am Donnerstag in einer feierlichen Runde im Feuerwehrhaus in Linden die Zuwendungsbescheide.
16. Dezember 2011, 14:28 Uhr
Über Zuwendungsbescheide des Landkreises freuten sich gestern Bürgermeister und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren fast aller Kommunen des Landkreises. Exemplare der neuen Wärmebildkameras präsentierten unter anderem Landrätin Anita Schneider und Michael Weber von der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden, der federführend die Beschaffung der Gerätschaften organisiert hatte. (Foto: Geck)

Dabei wurden ausschließlich Anschaffungen, die unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit getätigt wurden, vom Landkreis bezuschusst, hieß es.

So werden in diesem Jahr beispielsweise die Fahrzeuge der Gemeinde Reiskirchen und der Stadt Grünberg mit je 20 Prozent bezuschusst, was knapp 11 000 bzw. 2750 Euro ausmacht. Ebenfalls gefördert wird ein Flachbodenboot für Hungen mit 4000 Euro und ein Einsatzleitwagen der Stadt Laubach mit 20 800 Euro.

Mit 30 Prozent der Anschaffungskosten unterstützt der Landkreis Gießen den Kauf von Feuerschutzkleidung für die Einsatzkräfte sowie Module eines Führungsleitsystems, mit dem eine strukturierte und optisch gut aufbereitete Lagedarstellung eines Katastrophenfalls problemlos möglich ist. Den Städten und Gemeinden Allendorf, Fernwald, Langgöns, Laubach, Linden, Lollar, Pohlheim und Rabenau kommt eine Förderung solcher Ausrüstungsergänzungen zugute, die sich auf insgesamt 16 000 Euro beläuft.

Mit gut 2000 Euro beteiligt sich der Landkreis an den Anschaffungskosten von fünf automatisierten externen Defibrillatoren, die in Staufenberg, Fernwald (zwei Stück), Reiskirchen und Pohlheim zum Einsatz kommen werden. Mit diesen Geräten können auch Laien ein Kammerflimmern behandeln und so möglicherweise einen plötzlichen Herztod verhindern.

Atemschutzgeräte und Wärmebildkameras machen den größten Teil der Fördersumme aus. Gut 31 200 Euro gibt der Landkreis aus, um sieben Kommunen bei der Anschaffung dieser Geräte zu unterstützen und 30 Prozent der Kosten zu tragen. Reiskirchen und Wettenberg sind jetzt mit neuen Atemschutzgeräten ausgestattet. Die Kommunen Biebertal, Langgöns, Laubach, Linden, Reiskirchen und Wettenberg haben gemeinsam Wärmebildkameras beschafft.

Diese würden in 2011 erstmals bezuschusst, sagte die Landrätin. Die vorgenannten sechs Kommunen hätten – zusammen mit der Gemeinde Hüttenberg – diese Chance genutzt und sich gemeinsam um eine kostengünstige Beschaffung dieser Geräte gekümmert. »Die Kreisförderrichtlinie hat sich bewährt. Sie fördert interkommunale Zusammenarbeit, wenn es um das gemeinschaftliche

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