16. Februar 2016, 09:43 Uhr

Ein Markenzeichen

Lich (no). Das macht den nimmermüden Akteuren der Kulturwerkstatt im Herzen der Natur so schnell keiner nach – im Gießener Land schon gar nicht, und selbst in der weiteren Region müsste man suchen, um Vergleichbares zu finden: Zum 14. Male stellt diese lokale Kooperation sehr unterschiedlich motivierter Kräfte die »Licher Kulturtage« auf die Beine.
16. Februar 2016, 09:43 Uhr
(Foto: pv)

Das ist einerseits ein Füllhorn an bemerkenswerten Veranstaltungen mit Kunst- und Kulturschaffenden ganz verschiedener Genres, das ist mittlerweile aber auch das, was man gemeinhin »eine Marke« nennt. Ist folglich einer von mehreren Faktoren, die Lich als Ort des Wohnens und Lebens, des Genießens und Verweilens, der anregenden Kurzweil und der Freude, ja auch der Arbeit so unverwechselbar machen – und attraktiv.

Programm wie aus einem Guss

Was darf sich der Außenstehende unter einer Kulturwerkstatt vorstellen? Wer zählt zu diesem örtlichen Netzwerk? Die Stadt mit Magistrat, Verwaltung, Kommunalpolitik und Seniorenbeirat ist dabei, die Kreis-Volkshochschule, der Kulturverein, der Heimatkundliche Arbeitskreis, das Kino »Traumstern« und der Verein »künstLich«, die Musikschule und die Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung, die evangelische Marienstiftsgemeinde und die katholische Kirchengemeinde St. Paulus, die Christusgemeinde und die Baha’i-Gemeinde, die Dietrich-Bonhoeffer- und die Erich-Kästner-Schule, die Grundschule Langsdorf, die Anna-Freud-Schule, der Ausländerbeirat und das Forum für Völkerverständigung, der Verein »Lich erleben« und die Licher Privatbrauerei Ihring-Melchior, der Rewe-Markt am Wall ist es und Angela Magnus’ Buchhandlung Eckschuster, das Restaurant Savanne und die Licher Lesewiese, das Senioren- und Dienstleistungszentrum, der Gesangverein Eintracht Ober-Bessingen, Förderverein Stadtbibliothek, der Verein für Städtepartnerschaften, die Turmfreunde, die Töpferei Ursula Starke und die Töpferei Dippemühl, das Elterntheater »Das Original« und der Golf-Club am Kolnhäuser Hof samt Remos Restaurant, der »Schluckspecht« macht mit und das Teehaus Formosa, die Arbeitsgemeinschaft »Fahr nach Lich« und die Kulturgenossenschaft, der Freundeskreis Kloster Arnsburg und zudem das Literarische Zentrum Gießen.

Schon allein diese Liste an potenziellen Mitmachern ist imposant. Noch mehr aber zieht man den Hut davor, wie daraus alljährlich ein Programmangebot gezimmert wird, das wie aus einem Guss daherkommt. Das einem das Herz lachen lässt wie ein bunter Strauß frischer Frühlingsblumen, obwohl die ja – kalendarisch korrekt betrachtet – ihre ganze Wirkung erst dann entfalten, wenn im Rahmen der Kulturtage der letzte Takt Musik verklungen ist, die letzte Zeile gelesen, das letzte Bild gezeigt, das letzte Wort gesprochen, der letzte Beifall verklungen.

Damit nichts vergessen geht

Montagabend stellten Peter Damm & Co. das Programm vor, erläuterten die Motivation, »Ankommen« als Oberthema zu wählen, wiesen darauf hin, dass man sich am besten seine Eintrittskarten im Vorverkauf sichert. Denn es nutzt das schönste Dargebot nichts, wenn es die Leute ignorieren. Applaus ist des Künstlers höchste Gage

Die Kreisredaktion der Gießener Allgemeinen Zeitung lässt aus Anlass der »Licher Kulturtage« die Rotationsdrucker, wie in den Vorjahren, in die Trickkiste greifen: Die auf der rechten Hälfte dieser Seite abgebildete Veranstaltungsübersicht ist ganz leicht abzutrennen – für die Pinnwand im Flur, in der Küche, überm Schreibtisch.

Apropos: Nähere Hinweise zu ausgesuchten Veranstaltungen veröffentlichen wir zu gegebener Zeit auf unserer »Pinnwand« oder im Kreisteil der Zeitung.

Im Original enthält das Faltblatt auf seiner Rückseite Erläuterungen zu den einzelnen Konzerten und Theateraufführungen, zu Lesungen und Austellungen. Wer keine Möglichkeit hat, sich einen solchen Flyer beim nächsten Einkauf oder beim abendlichen Ausgehen »abzugreifen«, findet die vertiefenden Anmerkungen auch im Internet unter www.kultur-lich.de .

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