25. Mai 2013, 10:38 Uhr

Pfingstlager des Stammes »Hagen von Tronje« Laubach

Laubach (pm). Wie fast in jedem Jahr hatten die Solmser Pfadfinder aus Laubach auch diesmal wieder schlechtes Wetter bei ihrem traditionellen Pfingstlager, das diesmal nahe der Höresmühle stattfand. Mit dabei waren auch Gäste aus Seligenstadt.
25. Mai 2013, 10:38 Uhr
Pfingstlager der Laubacher Pfadfinder: Aufnahme der Wölflinge. (Foto: pm)

Am Freitag waren drei Gruppen von Laubach ins Seenbachtal gewandert, wo die Teilnehmer an der Russlandfahrt im Sommer sich bereits zum Vorbereitungstreffen eingefunden hatten. Nach der Lagereröffnung mit dem Hissen der Fahnen brachen die Wölflinge zu einer Nachtwanderung auf. Die Fünf- bis Zehnjährigen erlebten eine Vorführung »Hören und Sehen bei Nacht«. Der Tag endete mit einer Aktion für die Pfadfinderstufe, bei der es galt, diverse Aufgaben zu erledigen. Der Samstag stand zunächst im Zeichen einer Lagerolympiade mit Fußball, Speerkämpfen, Büchsenwerfen und mehr. Es folgte ein Geländespiel, bei dem die Wimpel der gegnerischen Teams zu erobern waren. Mit Lagerfeuer und -zirkus klang der Tag aus.

Der Sonntag begann mit einem Lauf rund um die alte Wüstung Baumkirchen, bei dem Pfadfinderwissen geprüft wurde. So musste ein Zelt aufgebaut und das Können im Umgang mit Karte und Kompass unter Beweis gestellt werden, auch war Heimatkunde gefragt. Am Nachmittag folgte ein Wettbewerb, bei dem die Gruppen aus ausgelosten Zutaten ein Essen über Holzfeuern zu kochen hatten. Nach dem Urteil der Preisrichter durften sich alle ihr Lieblingsessen aussuchen.

Für den Abend war schon ein großes Feuer vorbereitet, stand doch die Überreichung von Halstüchern und Beförderungen an – ein wichtiger Moment im Leben eines Pfadfinders, zu dem auch die Eltern eingeladen werden. Leider setzte kurz vor der Zeremonie so starker Regen ein, dass man in ein vorsorglich aufgebautes Großraumzelt ausweichen musste. Etwa 110 Pfadfinder und Gäste drängten sich hinein und erlebten eine außergewöhnliche Zeremonie.Am Anfang standen die Taufen, bei denen Pfadfinder ihre Fahrtennamen erhielten. Dann wurden die neuen Gruppenleiter eingesetzt: Dennis Baumann und Josephine Vellenzer aus Laubach sind nun Leitungsassistenten der Meute Baghira, Clarissa Röder (Laubach) und Robin Jünger (Gonterskirchen) Sippenführer.

Zeltplatz unter Wasser

Dann kam für die Jüngsten der große Moment: In den Wochen zuvor hatten sie ihre Prüfungen erfolgreich gemeistert, jetzt wurden sie als Wölflinge aufgenommen, erhielten von den Gruppenleitern ihre rot/grauen Tücher. Wölflinge sind nun Paul Hofmann (Laubach) aus der Meute »Hathi«, Sarah Vogler (Göbelnrod) und Noah Bröckl (Garbenteich) aus der Meute »Chil«, Denise Baumann, Joanne und Allison Kruse, Joel Löw, Erik Schlüter, Merlin Rahn, Ben-Luca Sauerbrey, Till Sauer, Johanna Schäfer (alle Laubach), Jan Münch (Wetterfeld), Anika Burkhard (Röthges), Justus Hoßbach und Nele Peschka (Lauter) aus der Meute »Baghira«. Wie zu sehen, kommen die Mitglieder des Laubacher Pfadfinderstammes »Hagen von Tronje« aus vielen Orten.

Für die Meute »Chil« bildete die Zeremonie einen besonderen Abschnitt in ihrem Pfadfinderleben – den Wechsel in die Pfadfinderstufe. Auch sie hatten viele Prüfungen zu absolvieren gehabt. Nach der Übergabe ihres neuen Sippenwimpels legten sie ihr Pfadfinderversprechen ab und erhielten ihr blaues Halstuch: Caroline und Leon Hahn, Christian Adamczyk (alle Göbelnrod), Florian Münch (Wetterfeld), David Hofmann (Grünberg) und Louis Schieferstein, extra aus seiner neuen Heimat bei Straßburg angereist, sowie Thomas Zander (Ober-Widdersheim) von der Sippe »Osiris«. Josephine Vellenzer (Laubach) und Jennifer Heinrich (Münster) wurden in den Rang der »Knappen« befördert, Michael Mittermeier (Laubach) und Robin Jünger (Gonterskirchen) in den Rang der »Späher«.

Zum Abschluss erhielt Robin Jünger das 2nd-Class Badge, eines der höchsten Leistungsabzeichen, das erst nach langjährigen Bemühungen erreicht werden kann und unter den über 200 Laubacher Mitgliedern nur etwa alle drei Jahre erreicht wird.

Nach der Zeremonie ging es für die Älteren darum, die Zelte sturmfest zu verankern, denn der Regen hatte den Zeltplatz unter Wasser gesetzt. Fazit: Ein außergewöhnliches Pfingstlager, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Michael Mittermeier
  • Pfadfinder
  • Schlechtes Wetter
  • Zeltplätze
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 3 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.