13. Mai 2013, 18:28 Uhr

Innenausbau im ältesten Haus in Hungen fast abgeschlossen

Hungen (tr). Der Innenausbau des ältesten Hungener Hauses ist nahezu abgeschlossen. Am Montag hatte deshalb Bauherr Wolfgang Wagner zu einer Besichtigung eingeladen.
13. Mai 2013, 18:28 Uhr
Lysanne Adelmann, Dr. Katharina Benak, Barbara Steuernagel, Bauherr Wolfgang Wagner und Rainer Wengorsch auf der Empore im zweiten Geschoss (von links). (Foto: tr)

Daran teil nahmen Wolfgang Isack von der Gesellschaft Stadtentwicklung und Städtebau, Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch, Dr. Katharina Benak vom Landesdenkmalamt, Barbara Steuernagel von der Denkmalbehörde des Landkreises Gießen und Architektin Lysanne Adelmann vom Planungsbüro Adelmann.

Mit den Bauarbeiten an dem Fachwerkhaus aus dem Jahre 1465 in der Bitzenstraße 34 hatte Wolfgang Wagner 2009 begonnen. Auf rund 90 Quadratmeter entstand eine Wohnung auf drei Ebenen. So sind im Erdgeschoss die Küche und ein angrenzender Wohn- und Essbereich. Im ersten Stock befindet sich ein Bad und ein weiterer Raum und im zweiten Stock ein Raum, der zum Schlafbereich werden könnte. Die Hälfte des Raumes ist mit einer Empore ausgestattet, die als Büro genutzt werden könnte. Bei allen Arbeiten hat Wagner Wert darauf gelegt, die Bausubstanz zu erhalten. Außerdem verwendete er natürliche Materialien. Beheizt wird das Gebäude in allen Räumen mit einer Wandheizung. Betrieben wird diese von einer Pelletheizung. Die bisherigen Kosten bezifferte Wagner mit rund 420 000 Euro, die mit Mittel aus der Städtebauförderung der Stadterneuerung in Höhe von 105 000 Euro gefördert wurden. Weitere Förderungsmittel kamen vom Land Hessen und vom Kreis Gießen in Höhe von 30 000 und von 11 000 Euro.

»Man muss schon Idealist sein, um eine solche Baumaßnahme anzugehen«, resümierte Bürgermeister Rainer Wengorsch, denn wirtschaftlich rechne sich dies nicht. Deshalb sei die Stadt froh, dass Wagner das älteste Hungener Haus erwarb und nun saniert. Dies sei auch ein Gewinn für die Stadt, sagte Wengorsch. Auch Wolfgang Isack von der GSW lobte den Idealismus von Wagner, dem die Sanierung des Hauses eine Herzensangelegenheit ist.

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